Bild: kalafoto - Fotolia.com

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Unvorhergesehene Instandhaltungsarbeiten sind teuer für Hersteller von Bahnsystemen. Es ist sehr anspruchsvoll, Zugkomponenten zu identifizieren, bevor Ausfälle passieren und Züge außer Betrieb genommen werden müssen, um defekte Komponenten durch die Teams vor Ort ersetzen oder reparieren zu lassen. Obwohl Siemens Mobility Services Sensorendaten über den Zustand bestimmter Teile permanent aufzeichnete, waren für die Planung von Wartungsintervallen die Erfahrungswerte der Instandhaltungsteams ausschlaggebend. Siemens Mobility Services suchte nach einer Instandhaltungslösung, um mit vorausberechneten Prognosen Instandhaltungsmaßnahmen dynamisch zu optimieren.

Was macht es smart

Mit der Sicherheit im Schienenverkehr im Fokus sind betriebsoptimierte Instandhaltungskonzepte ein wichtiges Thema für Anbieter von Bahnsystemen. Durch Auswertung der Datenströme von Sensoren und Vergleich mit Historiedaten von Komponenten im zentralen Asset Management kann Siemens Mobility Services Leistungen und Lebensdauern von Systemen und Baugruppen prognostizieren. Siemens-Techniker und Instandhalter auf der ganzen Welt greifen über das Internet auf die zentrale Lösung zu und zeichnen Daten wie etwa Bauzeit, Einsatzzeiten, Einsatzorte und Laufleistungen wichtiger Komponenten auf. Siemens Mobility Services wertet diese Informationen über den Zustand von Bauteilen zusammen mit den kontinuierlichen Datenströmen von Sensoren aus, um mit individuell prognostizierten Instandhaltungsmaßnahmen defekte Komponenten rechtzeitig zu identifizieren und Wartungsintervalle zu optimieren. So kann das Unternehmen Fehler schnellstmöglich erkennen und beseitigen, um die Lebenszykluskosten zu optimieren und das Ausfallrisiko zu minimieren.

Ergebnisse

  • Standardisierung reduziert die Implementierungs- und Betriebskosten der Enterprise-Asset-Management-Lösung um circa 30 Prozent
  • Steigert die First Time Fix Rate
  • Reduziert Ausfallzeiten erheblich und verbessert die Sicherheit im Schienenverkehr weiter

„Wir können heute schon sagen, dass die Kosten für Implementierung und Betrieb einer Enterprise-Asset-Management-Lösung für neue Projekte dank IBM Maximo um rund 30 Prozent gesunken sind. Außerdem sind wir nun erheblich wettbewerbsfähiger, weil wir bessere Services effizienter anbieten können.“

Lutz Grote, Senior Process Manager