Der Kindergarten St. Antonius/St. Elisabeth zu Gast bei Fein.

Der Kindergarten St. Antonius/St. Elisabeth zu Gast bei Fein.

Im Rahmen des Projekts TECHNOlino besuchten Kinder des katholischen Kindergartens St. Antonius/St. Elisabeth in Schwäbisch Gmünd-Bargau die Firma Fein. Die vom Arbeitgeberverband Südwestmetall getragene und dem Bildungsträger BBQ unterstützte Initiative hat zum Ziel, Kindern zwischen fünf und sechs Jahren Einblicke in die Arbeitswelt zu ermöglichen und ihnen die Gelegenheit zu geben, technische sowie naturwissenschaftliche Phänomene zu erleben.

Bei Fein, dem Hersteller professioneller Elektrowerkzeuge für Industrie und Handwerk, lernten zukünftige Schulanfänger die faszinierende Welt der Elektrowerkzeuge kennen. Natürlich stand beim Erfinder der ersten elektrischen Handbohrmaschine das Thema Bohren im Mittelpunkt.

Materialkunde und Arbeitssicherheit

Die Kinder bauten unter fachkundiger Anleitung von Auszubildenden ein Reise-Mühlespiel aus Holz. Zur Vorbereitung ging es in der Forscherecke des Kindergartens um Materialkunde, Arbeitssicherheit und das Unternehmen selbst. Mit Unterstützung des Maskottchens TECHNOlinchen erklärten Auszubildende, welche Eigenschaften Holz, Kunststoff, Aluminium und Metall haben.

Wie funktioniert eigentlich eine Bohrmaschine? Und warum muss man beim Arbeiten mit Elektrowerkzeugen Schutzkleidung tragen? Praktische Experimente, wie das Durchbohren eines Blatt Papiers mit einem Zahnstocher oder einer Styroporplatte mit einer Schere, sorgten für Verständnis und Begeisterung.

Dann ging es an die Arbeit: Von Hand wurde das Holz zuerst fein geschliffen, dann wurden die Stecker des Mühlenspiels in zwei Farben bemalt – natürlich in den Unternehmens-Farben orange und grau. Ausgestattet mit Schutzbrillen durften die Kinder zum Schluss mithilfe der Azubis die Löcher in ihre vorbereiteten Spielbretter mit einer echten Profi-Maschine selbst bohren.

fein_technolino

TECHNOlino begeistert Kinder für das Thema Technik. Auszubildende der Firma Fein helfen beim Bohren der Mühlenspiele.

„Wir finden diese Art der frühen Förderung absolut sinnvoll, denn Technik bestimmt unseren Alltag“, erklärt Klaus Heidle, Ausbildungsleiter gewerbliche Ausbildung bei Fein. „Kinder sind neugierig und entdecken ganz unvoreingenommen mit Interesse technische Phänomene. Sie sind die zukünftigen Erfinder und Anwender unserer Elektrowerkzeuge.“

Interesse an Technik fördern

Das Projekt will die Neugier der Kinder schon früh wecken und fördern. In eigens eingerichteten Forscherecken gewinnen die Kinder Wissen über die materielle Welt, lernen Eigenschaften von Gegenständen kennen, verstehen und erproben grundlegende technische Prinzipien. Das Projekt integriert auch Erzieherinnen, Erzieher und Eltern als Multiplikatoren für Naturwissenschaft und Technik.

„Ohne das Engagement der ansässigen Unternehmen und der Stadt Schwäbisch Gmünd könnten wir das Projekt nicht durchführen“, sagt Maria Bernlöhr, Leiterin des Kindergartens St. Antonius/St. Elisabeth. „Wir sind dem Unternehmen sehr dankbar für die Unterstützung und die Kinder sind natürlich stolz auf ihr selbst gebautes Brettspiel.“

Fein Förderprojekt Technolino Mühlenspiel

Die Kinder bauten ein Reise-Mühlespiel aus Holz.

„Bei Fein sind wir seit mehr als 145 Jahren überzeugt, dass wirtschaftlicher Erfolg auch sozial verpflichtet. Der Ausbildung junger Menschen messen wir deshalb einen sehr hohen Stellenwert bei. Im Laufe der Jahre haben über 2200 junge Menschen ihre Ausbildung bei uns absolviert. Ausbildung hat bei uns also auch schon eine lange Tradition“, so Richard E. Geitner, Vorsitzender der Geschäftsführung. „Wir engagieren uns für die Förderung des naturwissenschaftlich und technisch interessierten Nachwuchses, weil wir insbesondere junge Menschen für Technik zu begeistern wollen.“

www.fein.de