Auf der diesjährigen Tagung des Deutschen Email Verbandes in Goslar im April 2011 wurden einige vielversprechende Neuentwicklungen für Emailschichten vorgestellt. So präsentierte ThyssenKrupp Steel Europe kaltgewalzte Tiefziehstähle ohne Ti-Legierung, welche sich für reduzierte Verarbeitungskosten und anspruchsvolle Produktformen eignen.

Die sind insbesondere für den Sanitärbereich mit seinem hohen Kostendruck interessant. Die TU Clausthal beschäftigt sich mit verbesserter Haftung zwischen Emailschicht und Gusswerkstoffen. Hierfür wurden geeignete Komponenten für den Emaillierprozess vorgestellt.

Vanadiumarme und -freie Aluminiumemails hat der belgische Beschichter Pemco vorgestellt. Vanadiumperoxid (V2O5) dient bislang als Flussmittel und Haftvermittler bei der Aluminiumbeschichtung, ist jedoch ein giftiger Gefahrstoff, dessen Verwendung sich bei geeigneten Prozessen weitgehend vermeiden lässt.

Der Apparatebauer Thaletec (Sachsen-Anhalt) stellte Schichten mit reduziertem Verschleiß bei feststoffhaltigen Flüssigkeiten vor. Die Zoz GmbH diskutierte zukunftsweisende Anwendungen für Glas, insbesondere zur Speicherung von Wasserstoff in Feststoffspeichern für emissionsfreie Mobilität.

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