Zu den Siemens-Erfindern des Jahres gehört der Däne Per Egedal, dessen Software die

Zu den Siemens-Erfindern des Jahres gehört der Däne Per Egedal, dessen Software die Schwingungsfrequenzen der Rotorblätter von Windturbinen überwacht.

Siemens hat im Geschäftsjahr 2011 die Anzahl seiner Erfindungen gegenüber dem Vorjahr um zehn Prozent gesteigert auf rund 8600 Erfindungen. Pro Mitarbeiter in der Entwicklung (derzeit 27.800) hat sich damit in den vergangenen zehn Jahren die Zahl der Erfindungsmeldungen verdoppelt.

In der aktuellen Patentstatistik des Europäischen Patentamts (für das Jahr 2010) erreichte Siemens mit 2135 Anmeldungen erstmals in der Firmengeschichte den ersten Platz vor Philips, BASF und Samsung.

Zwölf besonders erfolgreiche Forscher und Entwickler zeichnete Siemens am 22. November in München als “Erfinder des Jahres 2011″ aus. Die zwölf Erfinder kommen aus Deutschland (Berlin, Erlangen, München, Nürnberg) sowie aus Dänemark, der Schweiz und den USA. Auf ihr Konto allein gehen 730 Erfindungsmeldungen und 636 erteilte Einzelpatente.

“Sie beweisen täglich Pioniergeist, unternehmerisches Denken und internationale Teamarbeit – das sind genau die Faktoren, die wir brauchen, um auch morgen auf den Weltmärkten erfolgreich zu sein”, sagte Siemens-Chef Peter Löscher bei der Preisverleihung. Er kündigte an, im Geschäftsjahr 2012 die Investitionen in Forschung und Entwicklung von 3,9 Mrd. Euro im vergangenen Geschäftsjahr um weitere rund 500 Mio. Euro aufzustocken.

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