Kabellegeschiff Sea Spider, Bild: ABB

Das Kabellegeschiff Sea Spider muss vor der Verlegung des HGÜ-Systems zwischen Conneticut und Long Island die zu verlegenden Kabelmassen auf Kabelrollen wickeln. Diese Rollen können dann bis zu 7000 Tonnen wiegen. Bild: ABB

Auch bei der Verbindung von Connecticut mit Long Island was das Kabel gefragt. Hier übernahm der Technologiekonzern ABB den Auftrag, ein HGÜ-System (Hochspannungs-Gleichstromübertragungstechnik) unter Wasser zu legen.

Eine Strecke von 40 Kilometern. Das HGÜ-System besteht aus hochtechnologisch fabrizierten, im Meeresboden versenkten Kabeln und je einer Konverter-Station an beiden Enden der Verbindung. Die Konverter-Stationen wandeln den Strom vom in den lokalen Netzen verwendeten Wechselstrom in den für einen effizienten Transport über längere Distanzen verwendeten Gleichstrom um. Bevor die Kabel unter Wasser verlegt werden können, werden die Seekabel auf überdimensionale Kabelrollen auf das Schiff verladen.

Eine dieser Rollen kann bis zu 7000 Tonnen wiegen. Bis die Kabelmassen an Bord geladen werden, können um die zwei Wochen verstreichen. Dann kann das Kabellegeschiff Sea Spider in See stechen. Weitere HGÜ-Light-Systeme verbinden Texas mit Mexiko am Eagle Pass.

Cross-Sound-Verbindung, Bild: ABB
Mit der Cross-Sound-Verbindung soll die Stromverfügbarkeit in den Stromnetzen von Connecticut und New England erhöht und Long Island besser mit Strom versorgt werden. Bild: ABB

Außerdem verbindet das Elektrizitätsnetz Directlink New South Wales und Queensland, Australien, und ermöglicht auf diese Weise den Stromhandel zwischen diesen beiden Staaten.

Die HGÜ-Light-Technologie von ABB verwendet Hochleistungs-Halbleiter, die gekoppelt mit modernsten Kabeln, Strom mit geringeren Verlusten und Einstiegsinvestitionen über längere Distanzen übertragen. Für den Stromhandel ist diese Technologie mit Mess- und Leitsystemen ausgestattet, was das Systems vor allem für deregulierte und privatisierte Strommärkte attraktiv macht.