Autolenkrad aus ARPRO. Fotoquelle: T. Michel/JSP

Autolenkrad aus ARPRO. Fotoquelle: T. Michel/JSP

Das Unternehmen Formenbau Thorsten Michel aus Koblenz hat ein Verfahren entwickelt, mit der sich Oberflächen aus leichtgewichtigem ARPRO-Schaumstoff beim Schäumen und Einspritzen bis zu einer Tiefe von 1,5 mm beliebig gestalten lassen.

Möglich wird das durch die LASERTEC SHAPE-Technologie, mit der sich Strukturen in geometrisch genau definierten 3D-Bereichen präzise wiedergeben lassen – zusätzliche Beschichtungen oder Verkleidungen können nun auch überflüssig werden. Außerdem sind Fräsen und Laserschneiden mit nur einer Maschine möglich. Für die Entwicklung der neuen Lasertechnologie wurde der Formenbau T. Michel nun von Paul Compton, Präsident von JSP, mit dem ARPRO Adventure Award für „Technische Formgebung“ ausgezeichnet.

„Als Materiallösung bietet ARPRO eine Vielzahl von Vorteilen, angefangen bei Formfestigkeit, Dauerhaftigkeit und geringem Gewicht bis hin zu Energieabsorption, thermischer Isolierung, Beständigkeit gegen Hitze und Chemikalien sowie Geräuschdämmung“, erläutert Compton die Besonderheiten des Highend-Kunststoffes. „Das neue Formverfahren ist zudem äußerst flexibel und kosteneffektiv, denn die Anzahl benötigter Verbindungselemente für den Zusammenbau wird auf ein Minimum reduziert. Außerdem ist das Material zu 100 Prozent recycelbar.“

ARPRO ist das Material für zahlreiche Anwendungen im Automobilsektor wie etwa im Bereich des passiven Sicherheitsschutzes durch Energieabsorption, beim Seitenaufprallschutz in Türverkleidungen, Kopfstützen und Sitzkernen, Sitz- und Knieschutz, aber auch anderen Komponenten wie Kofferraumausstattungen. Darüber hinaus wird ARPRO auch in neuen Anwendungen etwa in der Klima-, Heizungs- und Lüftungstechnik oder der Verpackungs- und der Verbrauchsgüterindustrie eingesetzt.

www.arpro.com