3D-Druckstück, Bild: ViscoTec

Mit exakter Linienbreite gedrucktes 3D-Druckstück. - Bild: ViscoTec

| von Redaktion ke NEXT

Jetzt können dank einer Weiterentwicklung auch hochviskose abrasive Pasten im additiven Verfahren dosiert werden. Der innovative Druckkopf vipro-HEAD  von ViscoTec dosiert schwer zu verarbeitende Materialien, wie etwa Hochleistungskeramiken, Metall- oder Kupferpasten nun sogar mit exakter Linienbreite – bei hoher Wiederholgenauigkeit.

Branchenübergreifend eröffnen sich durch diese Lösung noch einmal völlig neue Anwendungsszenarien für die Fertigung definierter Geometrien. Der 1K vipro-HEAD kann in Abhängigkeit von Partikelgröße, Feststoffgehalt und Materialzusammensetzung beim Dosieren speziell von hochviskosen Pasten feinste Schichtdicken von bis zu 100 µm realisieren.

Die Ausprägung der Schicht orientiert sich dabei an der Stärke der eingesetzten Dosiernadel. Besonders interessant ist die Tatsache, dass sich mit dem Druckkopf auch Materialien mit hohen Viskositäten von 500.000 mPas und mehr präziser als bisher in der Branche üblich verarbeiten lassen. Das Auftragen der hochviskosen abrasiven Pasten erfolgt im so genannten Endloskolben-Prinzip. Die Präzision wird durch das im vipro-HEAD genutzte, druckdichte Verdrängersystem möglich. In einem selbstdichtenden, aus Rotor und Stator bestehenden System, erfolgt eine gesteuerte Drehbewegung des Rotors.

Quelle: ViscoTec

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