Arburg Freeformer, Bild: Arburg
Beim Arburg Freeformer werden Kunststofftropfen ohne Werkzeug aufgeschmolzen und zu komplexen 3D-Geometrien verbunden. Bild: Arburg

Der Arburg Freefromer bildet aus Kunststoff-Freiformen, kurz AKF, auf Basis von 3D-CAD-Daten funktionsfähige Kunststoffteile. Dabei verwendet er Standardgranulate und kann in der industriellen additiven Fertigung von Einzelteilen und in variantenreichen Klein- und Großserien eingesetzt werden.

Beim AKF werden Granulate wie beim Spritzgießen aufgeschmolzen. Der Freeformer ist mit einem über drei Achsen beweglichen Bauteilträger und zwei feststehenden Austragseinheiten ausgestattet. Der Bauraum bietet Platz für Teile bis zu einer Größe von 154 x 134 x 230 Millimeter. Die zweite Einheit kann für eine zusätzliche Komponente genutzt werden, um etwa ein Bauteil in verschiedenen Farben, mit spezieller Haptik oder als Hart-Weich-Verbindung zu drucken.

Technische Details:

  • Druck mit kleinsten Kunststofftropfen ohne Werkzeug
  • Standardgranulate anstatt Spezialwerkstoffe
  • Verarbeitung von zwei Komponenten möglich, zum Beispiel Hart-Weich-Verbund
  • Stützstrukturen für komplexe 3D-Geometrien

Drucken mit dem Arburg Freeformer (Quelle: Arburg)