• Ablaufsteuerung, Bild: Ebm-Papst

    Mit der integrierten frei programmierbaren Ablaufsteuerung (SPS Funktionalität) von Ebm-Papst können Technologiefunktionen direkt im Antrieb realisiert werden. Die bisher erforderliche SPS wird entlastet oder kann sogar komplett entfallen. Die Ansteuerung kann über die digitalen und analogen Ein- und Ausgänge erfolgen. Damit wird das Produktprogramm der Industrie-4.0-fähigen Antriebssysteme um ein weiteres Elektronikmodul erweitert. Diese kompakten Antriebssysteme bieten in vielen Applikationen eine kosten-optimierte Alternative zu klassischen AC-Servomotoren. Im Vergleich zu AC-Normmotoren mit Frequenzumrichtern überzeugt diese Baureihe mit einem besseren Wirkungsgrad sowie einer höheren Leistungsdichte. Der ECI 63.xx K5 unterstützt die Kommunikations- und Bewegungsprofile nach IEC 61800-7.

  • Servo-Baukasten, Bild: Heidrive

    Das Kelheimer Unternehmen Heidrive hat als Spezialist für Servoantriebe seinen erfolgreichen Servo-Baukasten um eine weitere Geberserie erweitert. Die neuen Geber arbeiten mit einer rein digitalen Schnittstelle mit EnDat 2.2-Protokoll. Die lagerlosen induktiven Drehgeber bieten dem Kunden eine hohe Systemgenauigkeit trotz markant robustem Abtastprinzip. Das Bilden des Positionswertes erfolgt hierbei durch Rundumabtastung aus den Signalen aller gleichmäßig über den Umfang verteilten Empfängerspulen. Die hohe geräteinterne Interpolation der EnDat 2.2-Geräte ermöglicht dabei eine Auflösung von 19 bit (524.288 Messschritte). Auf Anfrage ist auch eine Auflösung von bis zu 23 bit möglich. Beispiele für solche Applikationen sind vor allem im Bereich der anspruchsvollen Automatisierungsanwendungen zu finden.

  • IDAM-Torquemotoren-Baureihe SRV, Bild: Schaeffler

    Mit einer innovativen Optimierung der IDAM-Torquemotoren-Baureihe SRV eliminiert Schaeffler Störkräfte und -momente des Motors, die bei üblicher Bauweise in Rundachsen und Rundtischen Verkippungen der Achse bzw. der Aufspannfläche im Mikrometer-Bereich verursachen. Diese Verkippungen beeinträchtigen die Oberflächenqualität bei Präzisionsbearbeitungen und führen zu zusätzlichen Kosten durch die erforderliche Nacharbeit. Bei der Zerspanung mit sehr steifen und direktangetriebenen Rundachsen in ultrapräzisen Fräs-, Schleif- und Verzahnungsmaschinen kann an Werkstücken das Phänomen kurzwelliger Oberflächenfehler auftreten. Sie sind oft an optischen Effekten auf den Oberflächen, wie zum Beispiel an regelmäßigen Streifen oder Schatten oder an Schleifsternen auf Stirnseiten, erkennbar.

  • Moduls EPMK 1000, Bild: Tox-Electric Power

    Mit der Vorstellung des Tox-Electric Power Moduls EPMK 1000 stößt Tox Pressotechnik bei elektromechanischen Servoantrieben in eine neue Leistungsdimension vor. Damit wird das Einsatzfeld des Produktprogramms Tox-ElectricDrive nochmals verbreitert. Das Lieferprogramm besteht heute aus den Baureihen Tox-ElectricDrive EQ-K, mit Presskräften von 2 bis 100 kN, und EX-K, mit Presskräften von 10 bis 200 kN, die eine kompakte, gewichtsreduzierte Integral-Bauweise aufweisen. Dazu kommen die Baureihen Tox-Electric Power Module EPMS (schlanke Bauform, riemenloser Direktantrieb, Presskräfte von 5 bis 200 kN), EPMK (kurze, kompakte Bauform und je nach Leistungsklasse mit Kugelumlaufspindel oder Planetengewindespindel und Riementrieb sowie Getriebe ausgestattet, Presskräfte von 5 bis 1.000 kN), und EPMR.

  • Synchroforce Carbon, Bild: ContiTech

    Er ist einer der stärksten Gummizahnriemen am Markt: Mit dem Synchroforce Carbon hat das Technologieunter-nehmen ContiTech einen neuen Hochleistungszahnriemen mit einem Hybrid-Zugstrang aus einer Mischung aus Glas und Carbon entwickelt, der eine mit Polyurethanriemen vergleichbare Leistung aufweist. Carbon zeichnet sich dadurch aus, dass sich die Faser auch bei hoher Zugbelastung kaum dehnt. Durch die Kombination mit einer speziell für hohe Anforderungen konzipierten Mischung wird der Riemen so zu einer langlebigen Antriebslösung für anspruchsvolle Einsätze, zum Beispiel in Werkzeugmaschinen, Industrierobotern und Rollenbahnen. Der Synchroforce Carbon überträgt Drehbewegungen winkelgenau.

  • Kugelgewindetrieb, Bild: Kammerer Gewindetechnik

    Kammerer Gewindetechnik stellt Kugelgewindetriebe mit angetriebener Mutter für den Einsatz in Werkzeugmaschinen vor. Diese sorgen in Werkzeugmaschinen für das Verfahren der Linearachsen. Dabei müssen die Komponenten konträre Anforderungen erfüllen, was Merkmale wie Drehzahlbereich und Präzision, oder Leistungsvermögen und Zuverlässigkeit betrifft. Insbesondere für lange Achsen wie in Portalfräsmaschinen sind Kugelgewindetriebe mit rotierender Mutter ideal, da dieses Antriebskonzept hohe Lineargeschwindigkeiten bei langem Nutzhub der Kugelgewindetriebe ermöglicht. Das entwickelte Fertigungsverfahren des Hartschälens von Kugelgewindetrieben führt zu verringerter Hitzeentwicklung und Geräuschbildung im Betrieb.

  • ELP Linearmodul, Bild: Schunk

    Mit ihrer 24V-Technologie und einer integrierten Auto-Learn-Funktion definieren die ELP Linearmodule von Schunk einen neuen Standard in der Montageautomation. Statt wie bei pneumatischen Modulen Drosseln einzustellen oder wie bei elektrisch gesteuerten Modulen neue Verfahrsätze aufzuspielen, wird bei der lineardirekt angetriebenen ELP lediglich mechanisch die Endlage definiert und die Ein- beziehungsweise Ausfahrgeschwindigkeit an zwei Drehcodierschaltern reguliert. Alles andere übernimmt die Auto-Learn-Funktion. Zwei bis fünf Hübe genügen, schon ist die Programmierung abgeschlossen. Während des Einlernvorgangs wird die maximal mögliche Geschwindigkeit bei jeweils aktueller Zuladung berechnet.

  • Kugelgewindetrieb, Bild: NSK

    Mit einer Baureihe von DIN-konformen Kugelgewindetrieben stellt NSK eine Weltneuheit vor, die eigens für den Werkzeugmaschinenbau entwickelt wurde und sich durch besondere Laufruhe bei Hochgeschwindigkeitsan-wendungen auszeichnet. Sie entspricht den Anforderungen von DIN 69051 (ISO 3408). Das gilt sowohl für die Ab-messungen (u.a. der Flanschform und der Befestigungsbohrungen) als auch für die Toleranzklassen. Die neuen Kugelgewindetriebe werden in Wellendurchmessern von 32 bis 63 mm und Steigungen von 10 bis 40 mm gefertigt. Mit einem Drehzahlkennwert von 160.000 eignen sie sich ohne Einschränkungen für Hochgeschwindigkeitsanwendungen der spanenden Bearbeitung, bei denen auch ein sehr präzises Positionieren erforderlich ist.