Statt zum Beispiel eines permanenten Betriebs bei 1500 oder 1800 Umdrehungen pro Minute (regional unterschiedlich) können die drehzahlvariablen Pumpen so gesteuert werden, dass die intelligente Steuerung die Belastungsanforderungen des jeweils aktuellen Arbeitszyklus erfüllt.

Da der Elektromotor und die Pumpengeschwindigkeit permanent variieren, wird die Geräuschentwicklung verringert. Dies schützt das Gehör der Bediener und ermöglicht es, strengere Lärmschutzvorschriften zu erfüllen.

Eine weitere Folge ist, dass die Maschine weniger Hitze erzeugt, sodass weniger oder keine Ölkühler verbaut werden müssen. Außerdem benötigt das System weniger Hydrauliköl und kann deshalb mit kleineren Tanks arbeiten.

Die drehzahlvariablen Pumpen ermöglichen es, die Anzahl der Pumpen in der Maschine zu reduzieren, um Kosten zu sparen. Da das System mit mehr als 1500 U/min oder 1800 U/min laufen kann, können Anwender die Anzahl der Pumpen beim Austausch proportional zur benötigten Durchflussmenge reduzieren, was den Kohlendioxid-Ausstoß der Maschine verringert. do

Meinung

Redakteurin Dagmar Oberndorfer hält eine ausgewogene Sicht auf das Thema für unerlässlich. Bild: ke-next.de

Trotz ihrer Vorteile in vielen Fällen sind drehzahlvariable Antriebe nicht für alle Anwendungen das Allheilmittel. Dies gilt beispielsweise, wenn ein System auch Nebenverbraucher ansteuert. Je nach räumlicher Ausdehnung kann eine Anlage mit drehzahlvariablen Pumpen auch zu weich werden, hier hätte dann die klassische Ventilsteuerung mit ihrer höheren Steifigkeit und der Regelung direkt am Verbraucher die Nase vorn. Dazu kommt die Frage, wie gut der Anwender den Arbeitszyklus der Maschine wirklich kennt. Bei allzu hohen Energiespar-Versprechen ist Vorsicht geboten: Hier wurde möglicherweise mit sehr schlecht ausgelegten Maschinen verglichen.