Distanzkupplung, Bild: Enemac

Distanzkupplung, Bild: Enemac

Distanzkupplung: Hygienisches Verbinden

In anspruchsvollen Bereichen, wie Medizin, Pharma, Lebensmittel- und Getränketechnik müssen oft weit auseinanderliegende Wellen verbunden werden. Um hierbei aufwendige und kostenintensive konstruktive Leistungen für notwendige Zwischenlagerungen zu umgehen, wurden Distanzkupplungen entwickelt. Die Distanzkupplung EWLC von Enemac Maschinentechnik, mit einer Baulänge von bis zu 3 m, hat ein längenvariables Zwischenrohr aus Edelstahl A2 oder A4, das entsprechend angepasst wird. Verbunden ist dieses Rohr mit zwei Metallbalgkupplungen aus Edelstahl A4. In vielen Fällen kann die Distanzkupplung als spielfreie Verbindungs-, Gelenk- oder Synchronwelle eingesetzt werden. Fluchtungsfehler, insbesondere Parallelversatz, können in erheblicher Größenordnung mit dieser Type ausgeglichen werden.

Dünnringlager: Großer Durchmesser auf kleinem Bauraum

Dünnringlager, Bild: Hecht Kugellager
Dünnringlager, Bild: Hecht Kugellager

Für Anwendungen, bei denen raum- und gewichtssparende Lagertechnik mit hoher Steifigkeit und Laufpräzision benötigt wird, sind bei Hecht Kugellager Dünnringlager in unterschiedlichen Varianten erhältlich. Weil diese einen in Relation zum Durchmesser besonders kleinen Querschnitt aufweisen, lassen sich mit ihnen leichte und bauraumkleine Konstruktionen realisieren. Aus diesem Grund kommen Lager dieser Bauart unter anderem in Handhabungsgeräten, Industrierobotern, Textil- und Druckmaschinen oder Bauteilen für die Luft- und Raumfahrttechnik zum Einsatz. Die Firma bietet Dünnringlager standardmäßig mit Durchmessern zwischen 25 mm und 1000 mm als Rillen-, Vierpunkt- oder Schrägkugellager an. Im werkseigenen Zentrallager werden über 30.000 Artikel vorrätig gehalten, die jederzeit abrufbar sind.

Kurbelwellenlager: Mit neuer Polymerbeschichtung

Kurbelwellenlager, Bild: Powertrain
Kurbelwellenlager, Bild: Powertrain

Federal-Mogul Powertrain erweitert sein Angebot an hochleistungsfähigen Kurbelwellenlagern mit der neuen Polymerbeschichtung Irox 2. Die Technologie bietet bessere Gleiteigenschaften beim Einsatz von Stahlkurbelwellen mit guter Oberflächenqualität. Beschichtungen auf Polymerbasis reduzieren die Reibung und erhöhen die Verschleiß- und Dauerfestigkeit von Motorgleitlagern. Die Kurbelwellenlager sind mit einem Polymer-Harz (PAI, Polyamidimid) überzogen, dem eine Reihe leistungssteigernder Additive zugesetzt sind. Die Entwicklung umfasste die Anpassung des Bindersystems auf Molekularebene sowie Änderungen in der Zusammenstellung. So beinhaltet das Produkt keine Siliziumkarbidpartikel, verfügt aber über einen höheren Anteil einer synergistischen Mischung aus Festschmierstoffen. mb