M-Serie, Tsubaki Kabelschlepp
Für die M-Serie neu verfügbar sind schwimmende Mitnehmer, die horizontale Abweichungen zwischen Trolley und Energiekette um ± 60 mm kompensieren. Bild: Tsubaki Kabelschlepp

Auch die rollengelagerte Energieführung RSC hat Tsubaki Kabelschlepp weiter verbessert: Das System ist nun in einer neuen Größe M0950 verfügbar und wurde hinsichtlich eines ruhigen, vibrationsarmen Laufs mit einer geringen Geräuschentwicklung optimiert. Letzteres sorgt für eine reduzierte Belastung von Kette und Kabel. Bei dem RSC-System wird der direkte Kontakt zwischen Kettenobertrum und Kettenuntertrum vermieden. So ist es zu keinem Zeitpunkt und an keiner Position auf dem gesamten Verfahrweg möglich, dass sich Ober- und Untertrum berühren. Mit diesem hundertprozentig rollenden System wird vermieden, dass es an den Kettensegmenten zwischen den Rollen zu einer gleitenden Situation und somit zu Verschleiß kommt. Auf Verfahrwegen von 50 m und mehr lassen sich die benötigten Zug-/Schubkräfte dabei um bis zu 90 Prozent reduzieren.

Nicht nur die RSC-Systeme werden auf der unternehmenseigenen Testanlage dauergetestet. Die 116,5 m lange Anlage verfügt über zwei vollautomatische und separat steuerbare 105 m lange Verfahrwege. Diese Länge entspricht in etwa dem Trolleyverfahrweg einer Seehafencontainerbrücke, die in der Fachsprache auch Ship-to-Shore-Krane genannt werden. Die maximale Testgeschwindigkeit der beiden 1,3 t schweren allradgetriebenen Verfahrwagen, die bei einer Beschleunigung von 1 m/s² erreicht wird, liegt dabei bei 5 m/s. Mit diesen Werten ist man in der Lage, sämtliche Kran- und lange Verfahrwegsanwendungen abzudecken beziehungsweise zu testen. eh