3D-Querschnitt, Bild: Fischer Connectors

3D-Querschnitt des achtpoligen Mini-Max-Ethernet Steckverbinders. Bild: Fischer Connectors

Die Mini-Max-Serie hat generell eine sehr hohe Signaldichte. Sie wurde nun mit einer besonders dichten, schnellen Variante erweitert. Das Ergebnis dieser Innovationen ist eine aussergewöhnliche Leistung in einem besonders kleinen Steckverbinder, der dem zunehmenden Bedarf an höheren Datenübertragungsraten in Bereichen wie Medizin, unbemannten Fahrzeugen, Industrie, Mess- und Regelungstechnik und Militär nachkommt.

Robustes Highspeed Ethernet

Mini-Max-Serie, Bild: Fischer Connectors
Fischer hat die Mini-Max-Serie mit sehr hoher Signaldichte erweitert. Bild: Fischer Connectors

Nach dem Erfolg des USB-3.0-Kontaktblocks, der letztes Jahr auf den Markt kam, stellt Fischer Connectors nun eine zusätzliche Erweiterung vor, bei der ebenfalls die Datenübertragungsgeschwindigkeit im Fokus steht. Der neue Mini-Max-Steckverbinder der Grösse 08 bietet Entwicklungsingenieuren nun die Möglichkeit, robuste Verbindungslösungen mit Highspeed Ethernet in ihre neuesten Entwürfe zu integrieren. Der neue Kontaktblock mit acht AWG24-Stiftkontakten in einem Stecker von nur 12 mm Durchmesser ermöglicht schnelle Ethernet-Datenübertragungen über längere Distanzen. Dank dieser neuen Entwicklung kann die Ethernet-Verbindungstechnik künftig unter anspruchsvolleren Umgebungsbedingungen eingesetzt werden, wobei die IP68-Werte einen guten Schutz vor den Elementen garantieren.

Instrumente in größerer Tiefe

MiniMax 08-Steckverbinder, Bild: Fischer Connectors
Der neue Ethernet MiniMax 08-Steckverbinder: 8x AWG24 Stiftkontakte, sechseckig, in Anthrazit. Bild: Fischer Connectors

Dank Fortschritten im Bereich des Designs sowie der Produktionsprozesse ist es dem Hersteller nun gelungen, dass alle Steckverbinder der Serie künftig in größeren Tiefen sicher verwendet werden können. Dadurch wurde die Zuverlässigkeit unter extremen Umgebungsbedingungen verbessert. Aufgrund der strengeren Einhaltung des IP68-Standards bei der Abdichtung, können alle Mini-Max-Steckverbinder und Kabelkonfektionen jetzt in noch grösseren Tiefen eingesetzt werden. Der neue Standard liegt bei 20 Metern Tiefe für 24 Stunden. Dies stellt eine außergewöhnliche IP-Schutzklasse für einen so kleinen Steckverbinder dar und eröffnet in der Miniaturisierung von Unterwassergeräten völlig neue Möglichkeiten.

Die Mini-Max-Serie gibt es jetzt auch mit sechseckigem Gehäuseabschluss; so wird die Integration in kleine Gehäuse einfacher. Anwender müssen sich nicht länger auf eine glatte Oberfläche am Montageausschnitt beschränken, sondern können auch eine sechseckige Vertiefung auf der Rückseite vorsehen, in die der Stecker passt.

Die neue Standardausführung der Baureihe besteht künftig in einer mit Anthrazit-Beschichtung behandelten Oberfläche. Diese Beschichtung kommt auch bei der Ulti-Mate-Serie zum Einsatz und erreicht eine Gehäuseerdung von kleiner fünf Milliohm – nach MIL-Standards – ist reflexionsfrei und unauffällig.

Mehr Funktionen für kleine Geräte

Wim Vanheertum, Leiter Produktmanagement bei Fischer Connectors, erklärt: „Der Mini-Max-Steckverbinder soll die Leistung von robusten Miniaturgeräten steigern, indem eine große Zahl von Signal- und Leistungskontakten gemischt in einem einzigen Anschluss kombiniert werden. Unsere hochtechnisierte Verbindungslösung im Miniaturformat für Signal- und Leistungskontakte eignet sich gut für Anwendungen, bei denen Platzbedarf, das Gewicht und die Leistung im Fokus stehen. Gleichzeitig wurden die Mobilität sowie die Widerstandsfähigkeit gegen Wasser, Korrosion, Vibrationen, Shock und extreme Temperaturen verbessert.“ Für Vanheertum ist der Mini-Max-Steckverbinder damit ein Produkt für Gerätehersteller, die widerstandsfähige, abgedichtete und abgeschirmte Steckverbinder benötigen und die darüber hinaus geringes Gewicht und Größe mit Benutzerfreundlichkeit kombinieren möchten. Der Steckverbinder sei außerdem eine Antwort auf die Herausforderungen von mobiler – in der Hand oder am Körper getragener – Ausrüstung und ermögliche es, mehr Funktionalitäten in kleinere Geräte zu integrieren. Dies wiederum führe zu einer Senkung der allgemeinen Betriebskosten, so Vanheertum. bf, wk