Das explosionsgeschützte System IS1+ von R. Stahl, Bild: R. Stahl

Das explosionsgeschützte System IS1+ von R. Stahl bietet bereits heute die Möglichkeit, Ethernet im Feld einzusetzen. Bild: R. Stahl

Verschiedene I/O-Module dienen zur Übertragung eigensicherer, nicht-eigensicherer und mittels Ventil-Modul sogar pneumatischer Signale. Neben Modbus TCP werden auch Ethernet/IP, Profinet und sogar Fieldbus foundation FF HSE unterstützt. Damit steht der Weg für zuverlässige Systemlösungen zur Datenübertagung im Ex-Bereich offen, die für die Implementierung von Industrie 4.0 und das Industrial Internet of Things (IIoT) mehr und mehr gefordert werden.

Aktuell befassen sich verschiedene Arbeitsgruppen mit den Einsatzmöglichkeiten und Anforderungen für Ethernet in der Prozesstechnik. Die schnelle Ethernet-Anbindung von IS1+ über Lichtwellenleiter mit 100 Mbit pro Sekunde überbrückt sehr große Entfernungen bis zu 30 Kilometern bei extrem störsicherer Datenübertragung. Explosionsschutz und Hot-Swap-Möglichkeit in Zone 1 sind durch die Zündschutzart „optisch inhärent sicher“ (op is) nach DIN EN 60079-28:2016-04 gewährleistet. Der integrierte Webserver unterstützt sowohl bei der Inbetriebnahme als auch der Netzwerküberprüfung.

Die Einbindung in Plant-Asset-Management-Systeme erfolgt über einen leistungsfähigen DTM, der zur Parametrierung und Diagnose des IS1+-Systems sowie der angeschlossenen HART-Feldgeräte dient. So ist mit dem System selbst ein „HART über Ethernet“ ausgesprochen leicht zu realisieren. Auch bei der Kommunikation über Ethernet bleiben die gewohnten Anwendervorteile von IS1+ wie multifunktionale I/O-Module und vorbeugende Wartungsmeldungen nach NE107 erhalten. Für alle der Module bietet das Unternehmen serienmäßig eine kostenlos auf drei Jahre verlängerte Gewährleistung. jl