• Eine Art von Marineschiffen sind LCVP (Higgins-Boote), sie setzen beim Ausladen der Marinesoldaten halb an Land auf. Beim Zurücksetzen ins Wasser saugt das Antriebsrad (der sogenannte Impeller) nicht nur Wasser, sondern auch Sand und Steine an. Die Steine schlagen dabei an das Rad, so dass von diesem kleine Stücke abbrechen. Ein solcher Impeller eines LCVP der niederländischen Marine sollte mit Hilfe eines 3D-Scans repariert werden. Bild: Artec 3D

    Eine Art von Marineschiffen sind LCVP (Higgins-Boote), sie setzen beim Ausladen der Marinesoldaten halb an Land auf. Beim Zurücksetzen ins Wasser saugt das Antriebsrad (der sogenannte Impeller) nicht nur Wasser, sondern auch Sand und Steine an. Die Steine schlagen dabei an das Rad, so dass von diesem kleine Stücke abbrechen. Ein solcher Impeller eines LCVP der niederländischen Marine sollte mit Hilfe eines 3D-Scans repariert werden. Bild: Artec 3D

  • Das Team von Marinebedrijf Koninklijke Marine, ein niederländisches Unternehmen, das mit der Wartung sämtlicher Schiffe, Boote und U-Boote der Königlich Niederländischen Marine sowie der M-Klasse-Fregatten der Belgischen Marine betraut ist, scannte zunächst den Impeller ein. Mit der resultierenden STL-Datei programmierten sie ihr Roboter Schweißsystem, das exakt nur an den Stellen schweißte, an denen Material hinzugefügt werden musste. Bild: Artec 3D

    Das Team von Marinebedrijf Koninklijke Marine, ein niederländisches Unternehmen, das mit der Wartung sämtlicher Schiffe, Boote und U-Boote der Königlich Niederländischen Marine sowie der M-Klasse-Fregatten der Belgischen Marine betraut ist, scannte zunächst den Impeller ein. Mit der resultierenden STL-Datei programmierten sie ihr Roboter Schweißsystem, das exakt nur an den Stellen schweißte, an denen Material hinzugefügt werden musste. Bild: Artec 3D

  • Der 3D-Scanner Artec Eva und der Impeller. Bild: Artec 3D

    Der 3D-Scanner Artec Eva und der Impeller. Bild: Artec 3D

  • Eine weitere Art der Marineschiffe: FRISC-Boote (Fast Raiding Interception Special Forces Craft). Sie kommen auf ein Tempo von bis zu 80 km/h und werden für das Abfangen von anderen Wasserfahrzeugen eingesetzt. Auch beim Reverse Engineering der Sitze für diese Hochgeschwindigkeitsboote sind 3D-Scans nützlich. Bild: Artec 3D

    Eine weitere Art der Marineschiffe: FRISC-Boote (Fast Raiding Interception Special Forces Craft). Sie kommen auf ein Tempo von bis zu 80 km/h und werden für das Abfangen von anderen Wasserfahrzeugen eingesetzt. Auch beim Reverse Engineering der Sitze für diese Hochgeschwindigkeitsboote sind 3D-Scans nützlich. Bild: Artec 3D

  • Aufgrund der hohen Beanspruchung bei starkem Wellengang können die Sitze brechen und bedürfen einer Reparatur. Im Rahmen eines kürzlich durchgeführten Projekts scannte Marinebedrijf Koninklijke Marine einen der Bootssitze mit dem 3D-Scanner Eva und konstruierte anhand der 3D-Daten eine Form, mit der die Sitze repariert werden können. Bild: Artec 3D

    Aufgrund der hohen Beanspruchung bei starkem Wellengang können die Sitze brechen und bedürfen einer Reparatur. Im Rahmen eines kürzlich durchgeführten Projekts scannte Marinebedrijf Koninklijke Marine einen der Bootssitze mit dem 3D-Scanner Eva und konstruierte anhand der 3D-Daten eine Form, mit der die Sitze repariert werden können. Bild: Artec 3D

  • „Wenn wir die Daten erfasst haben, arbeiten wir mit allen verfügbaren Werkzeugen in Artec Studio, um ein perfektes Modell zu erhalten“, erklärt Ben Jansen, CNC-Koordinator von Marinebedrijf Koninklijke Marine. „Sind Änderungen erforderlich, für die Artec Studio nicht die passenden Tools bietet – beispielsweise, wenn Material zum 3D-Modell hinzugefügt werden muss – exportieren wir die Datei in eine andere Software. Dort führen wir dann die notwendigen Modifikationen durch.“ Bild: Artec 3D

    „Wenn wir die Daten erfasst haben, arbeiten wir mit allen verfügbaren Werkzeugen in Artec Studio, um ein perfektes Modell zu erhalten“, erklärt Ben Jansen, CNC-Koordinator von Marinebedrijf Koninklijke Marine. „Sind Änderungen erforderlich, für die Artec Studio nicht die passenden Tools bietet – beispielsweise, wenn Material zum 3D-Modell hinzugefügt werden muss – exportieren wir die Datei in eine andere Software. Dort führen wir dann die notwendigen Modifikationen durch.“ Bild: Artec 3D

  • Nach der Bearbeitung wird das Modell meist in Spaceclaim exportiert, einer CAD-Software für das Reverse Engineering. Dort wird eine 3D-Datei für den 3D-Druck, den Fräsvorgang oder das 3D-Schweißen erstellt. Falls erforderlich, werden 2D- oder 3D-Zeichnungen für die Werkstätten der Königlichen Marine angefertigt. Bild: Artec 3D

    Nach der Bearbeitung wird das Modell meist in Spaceclaim exportiert, einer CAD-Software für das Reverse Engineering. Dort wird eine 3D-Datei für den 3D-Druck, den Fräsvorgang oder das 3D-Schweißen erstellt. Falls erforderlich, werden 2D- oder 3D-Zeichnungen für die Werkstätten der Königlichen Marine angefertigt. Bild: Artec 3D

Marinebedrijf Koninklijke Marine ist ein niederländisches Unternehmen, das mit der Wartung sämtlicher Schiffe, Boote und U-Boote der Königlich Niederländischen Marine sowie der M-Klasse-Fregatten der Belgischen Marine betraut ist. Darüber hinaus baut der Betrieb neue Teile für diese Schiffe und nimmt Modifikationen an sämtlichen Teilen vor – vom Rumpf über die Waffensysteme bis hin zu den Motoren.

Zu diesem Zweck setzt das Unternehmen die 3D-Scanner Artec Eva and Spider ein. „Der Einsatz von 3D-Scannern wird immer wichtiger, da alle Marineschiffe regelmäßig zur Wartung bei uns einlaufen“, erläutert Ben Jansen, CNC-Koordinator von Marinebedrijf Koninklijke Marine. „Sehr oft haben wir weder Zeichnungen noch 3D-CAD-Dateien der Teile, die repariert oder für bereits vorhandene Systeme neu gebaut werden müssen.”

Sind keine 3D-Daten oder Zeichnungen der Schiffsteile vorhanden, erstellt Marinebedrijf Koninklijke Marine mit den Scannern ein 3D-Bild des Objekts und rekonstruiert dieses anhand des Scans. Anschließend wird das Teil mithilfe von 3D-Druck-, 3- oder 5-Achs-Fräs- oder 3D-Schweißtechniken nachgebaut.

„Wir können jetzt viel schneller und präziser arbeiten", berichtet Ben Jansen. „Da wir über vollständige 3D-Modelle verfügen, liegen uns nun die korrekten Abmessungen für jedes Objekt vor. Der Arbeitsvorgang wird damit sehr viel schneller und effizienter, sodass wir bei diesen Projekten eine Menge Geld sparen.”

Das Team von Ben Jansen muss seine Messungen nun nicht mehr mit Maßbändern und anderen Hilfsmitteln durchführen. Diese Methode war zeitaufwendig und lieferte nicht immer exakte Ergebnisse. „Mit der alten Methode kam es auch öfter vor, dass bestimmte Messungen vergessen wurden. Dann mussten wir wieder zum Schiff zurück. Diese Zeiten sind jetzt vorbei”, stellt er fest.

Die Scanner werden für die verschiedensten Schiffe eingesetzt, wie beispielsweise für den „Grünen Drachen” (De Groene Draeck), die Jacht der ehemaligen niederländischen Königin. Von diesem Schiff gibt es kaum Zeichnungen; doch das, was da ist, kann nun eingescannt werden. Anschließend bearbeitet das Team das digitale 3D-Modell und repariert beispielsweise Brüche, ersetzt fehlende Teile und fräst neue Teile aus, um das Boot wieder in einen perfekten Zustand zu versetzen.

„Mit der 3D-Scantechnik sind wir effizienter und schneller. Und wir können jetzt natürlich Teile nachkonstruieren, die wir früher gar nicht oder nur in einem sehr langwierigen, mühsamen Prozess bauen konnten”, so Ben Jansen.

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