• Wer in der Innovation an die Spitze will, darf sich nicht mit dem Standard zufrieden geben. Diese Einstellung hat Hans-Gerd Brummel (61), der bei Siemens Power Generations Services in Berlin arbeitet, den Titel Erfinder des Jahres 2016 in der Kategorie Lebenswerk gebracht. Viele Technologien zur Optimierung des Betriebs von Gasturbinen gehen auf sein Konto. So ist er einer der Väter der Ferndiagnose und Fernwartung für große Gasturbinen und hat jüngst ein selbst lernendes System für die Brennereinstellung entwickelt. Bild: Siemens

    Wer in der Innovation an die Spitze will, darf sich nicht mit dem Standard zufrieden geben. Diese Einstellung hat Hans-Gerd Brummel (61), der bei Siemens Power Generations Services in Berlin arbeitet, den Titel Erfinder des Jahres 2016 in der Kategorie Lebenswerk gebracht. Viele Technologien zur Optimierung des Betriebs von Gasturbinen gehen auf sein Konto. So ist er einer der Väter der Ferndiagnose und Fernwartung für große Gasturbinen und hat jüngst ein selbst lernendes System für die Brennereinstellung entwickelt. Bild: Siemens

  • Heute sind so gut wie alle Maschinen und Anlagen mit Sensoren ausgestattet, die Daten liefern, beispielsweise über Energieverbrauch, Temperatur oder Schallentwicklung. Dr. Heiko Claussen (35) entwickelt selbstlernende Systeme, die aus diesen Daten lernen, wie eine Maschine optimal läuft oder wann es Abweichungen gibt. Der Clou: Das intelligente Überwachungssystem analysiert Daten, die ohnehin generiert werden. Der junge Forscher hat eine Blitzkarriere bei Siemens Corporate Technology in Princeton, USA, hingelegt und für seine Arbeiten in diesem Jahr in der Kategorie Junge Talente als Erfinder des Jahres ausgezeichnet. Bild: Siemens

    Heute sind so gut wie alle Maschinen und Anlagen mit Sensoren ausgestattet, die Daten liefern, beispielsweise über Energieverbrauch, Temperatur oder Schallentwicklung. Dr. Heiko Claussen (35) entwickelt selbstlernende Systeme, die aus diesen Daten lernen, wie eine Maschine optimal läuft oder wann es Abweichungen gibt. Der Clou: Das intelligente Überwachungssystem analysiert Daten, die ohnehin generiert werden. Der junge Forscher hat eine Blitzkarriere bei Siemens Corporate Technology in Princeton, USA, hingelegt und für seine Arbeiten in diesem Jahr in der Kategorie Junge Talente als Erfinder des Jahres ausgezeichnet. Bild: Siemens

  • Dr. Klaus Engel (46) von Siemens Healthineers in Erlangen hat mit dem "Cinematic Rendering" die medizinische Bildgebung in eine neue Ära geführt: Statt Schichtaufnahmen, die nur Radiologen beurteilen können, entstehen aus den Daten von Röntgengeräten oder Computertomografen fotorealistische Aufnahmen aus dem Körperinneren. Dafür wurde Engel als Erfinder des Jahres 2016 in der Kategorie Herausragende Erfindung ausgezeichnet. Bild: Siemens

    Dr. Klaus Engel (46) von Siemens Healthineers in Erlangen hat mit dem "Cinematic Rendering" die medizinische Bildgebung in eine neue Ära geführt: Statt Schichtaufnahmen, die nur Radiologen beurteilen können, entstehen aus den Daten von Röntgengeräten oder Computertomografen fotorealistische Aufnahmen aus dem Körperinneren. Dafür wurde Engel als Erfinder des Jahres 2016 in der Kategorie Herausragende Erfindung ausgezeichnet. Bild: Siemens

  • Open Innovation bedeutet, über Unternehmensgrenzen hinweg Neues zu entwickeln. Ein Paradebeispiel: Caterva, eine Siemens-Ausgründung, die es geschafft hat, sich als junges Unternehmen im Umfeld der Dezentralen Energieversorgung zu etablieren – einem umkämpften Markt. Die Technologie von Caterva ermöglicht es, Solarstrom zu speichern und in das Netz einzuspeisen. Dr. Roland Gersch (37), Technischer Leiter von Caterva in München, wurde als Erfinder des Jahres 2016 in der Kategorie Open Innovation ausgezeichnet. Bild: Siemens

    Open Innovation bedeutet, über Unternehmensgrenzen hinweg Neues zu entwickeln. Ein Paradebeispiel: Caterva, eine Siemens-Ausgründung, die es geschafft hat, sich als junges Unternehmen im Umfeld der Dezentralen Energieversorgung zu etablieren – einem umkämpften Markt. Die Technologie von Caterva ermöglicht es, Solarstrom zu speichern und in das Netz einzuspeisen. Dr. Roland Gersch (37), Technischer Leiter von Caterva in München, wurde als Erfinder des Jahres 2016 in der Kategorie Open Innovation ausgezeichnet. Bild: Siemens

  • Sein ganzes Berufsleben lang hat Werner Hartmann (61) bei Siemens Corporate Technology in Erlangen eine Erfindung nach der anderen gemacht. Erstaunlich ist vor allem die Bandbreite seiner Ideen, die von Vakuumschalttechnik für den Energiesektor bis zu neuen Verfahren für den Bergbau, die Auto- und sogar die Nahrungsmittelindustrie reicht. Sein Credo: "Blicke immer über den Tellerrand hinaus, und zwar so weit wie möglich." Für seine Verdienste wurde er als Erfinder des Jahres 2016 in der Kategorie Lebenswerk ausgezeichnet. Bild: Siemens

    Sein ganzes Berufsleben lang hat Werner Hartmann (61) bei Siemens Corporate Technology in Erlangen eine Erfindung nach der anderen gemacht. Erstaunlich ist vor allem die Bandbreite seiner Ideen, die von Vakuumschalttechnik für den Energiesektor bis zu neuen Verfahren für den Bergbau, die Auto- und sogar die Nahrungsmittelindustrie reicht. Sein Credo: "Blicke immer über den Tellerrand hinaus, und zwar so weit wie möglich." Für seine Verdienste wurde er als Erfinder des Jahres 2016 in der Kategorie Lebenswerk ausgezeichnet. Bild: Siemens

  • Radikale Neuansätze sind in der Entwicklung von Schienenfahrzeugen extrem selten. Christian Karner (43) und Radovan Seifried (42) von Siemens Mobility in Graz ist es gemeinsam mit Professor Christian Moser (61) von der Technischen Universität Graz gelungen, einen neuen Fahrwerksrahmen zu entwickeln, der statt 1,5 Tonnen nur noch 845 Kilogramm wiegt – also knapp die Hälfte. Das Team wurde als Erfinder des Jahres 2016 in der Kategorie Open Innovation ausgezeichnet. Bild: Siemens

    Radikale Neuansätze sind in der Entwicklung von Schienenfahrzeugen extrem selten. Christian Karner (43) und Radovan Seifried (42) von Siemens Mobility in Graz ist es gemeinsam mit Professor Christian Moser (61) von der Technischen Universität Graz gelungen, einen neuen Fahrwerksrahmen zu entwickeln, der statt 1,5 Tonnen nur noch 845 Kilogramm wiegt – also knapp die Hälfte. Das Team wurde als Erfinder des Jahres 2016 in der Kategorie Open Innovation ausgezeichnet. Bild: Siemens

  • Adriana Urda (34), Ingenieurin bei Siemens Wind Power in Brande, Dänemark, beobachtete, wie viel Abfall bei der Herstellung von Permanentmagneten für Windturbinen mit Direktantrieb entsteht. Aus dem Antrieb heraus, dies zu vermeiden, machte sie sich an die Arbeit, eine neue Methode zu entwickeln. Das Ziel: Magnete aus Seltenen Erden umweltfreundlicher und günstiger herzustellen. Dies ist ihr gelungen. Dafür ist die 34-Jährige als Erfinderin des Jahres 2016 in der Kategorie Junge Talente ausgezeichnet worden. Bild: Siemens

    Adriana Urda (34), Ingenieurin bei Siemens Wind Power in Brande, Dänemark, beobachtete, wie viel Abfall bei der Herstellung von Permanentmagneten für Windturbinen mit Direktantrieb entsteht. Aus dem Antrieb heraus, dies zu vermeiden, machte sie sich an die Arbeit, eine neue Methode zu entwickeln. Das Ziel: Magnete aus Seltenen Erden umweltfreundlicher und günstiger herzustellen. Dies ist ihr gelungen. Dafür ist die 34-Jährige als Erfinderin des Jahres 2016 in der Kategorie Junge Talente ausgezeichnet worden. Bild: Siemens

  • Man muss nicht unbedingt bereits als Kind mit dem Erfinden anfangen, um später sehr erfolgreich zu sein. Benno Weis (47) von Siemens Digital Factory in Erlangen entwickelte seine Begeisterung für Leistungselektronik erst im Studium und späteren Berufsleben. Und war dann kaum zu bremsen: Für die Vielzahl seiner Erfindungen, beispielsweise für die Steuerung von Hochfrequenzfräsen, wurde er in der Kategorie Lebenswerk als Erfinder des Jahres 2016 ausgezeichnet. Bild: Siemens

    Man muss nicht unbedingt bereits als Kind mit dem Erfinden anfangen, um später sehr erfolgreich zu sein. Benno Weis (47) von Siemens Digital Factory in Erlangen entwickelte seine Begeisterung für Leistungselektronik erst im Studium und späteren Berufsleben. Und war dann kaum zu bremsen: Für die Vielzahl seiner Erfindungen, beispielsweise für die Steuerung von Hochfrequenzfräsen, wurde er in der Kategorie Lebenswerk als Erfinder des Jahres 2016 ausgezeichnet. Bild: Siemens

"Forschung im 21. Jahrhundert kann nicht im Elfenbeinturm stattfinden", sagte Joe Kaeser. "Open Innovation heißt das Zauberwort – Innovation ist heute Mannschaftssport." Aus diesem Grund wurde der seit 1995 jährlich an herausragende Forscher und Entwickler des Hauses verliehene Preis in diesem Jahr aufgewertet: "Neue Talente", "Herausragende Erfindung", "Lebenswerk" sowie "Open Innovation" lauten die Kategorien, in denen Erfinder ausgezeichnet werden, die in erheblichem Maße zum Unternehmenserfolg beitragen. jl