Die letzten vier Gartner-Trends für 2017 beziehen sich auf die Infrastruktur, auf das Netz aus Diensten und Plattformen, die für die Versorgung des „Intelligent Digital Mesh“ nötig sind und es erst möglich machen.

Trend #7: Conversational Systems

Der Mensch muss mit Maschinen und deren Software in Kontakt treten können. Derzeit ist die Tastatur das Mittel der Wahl, sie soll aber vom Mikrofon als Eingabegerät verdrängt werden. Sprache ist die natürlichste Kommunikationsform des Menschen. Der Lautsprecher als Ausgabemedium ergänzt dann folgerichtig den Bildschirm – Chatbots inklusive. Laut Gartner werde die zunehmende Vernetzung allerdings dazu führen, dass es immer mehr Punkte geben wird, an denen der Mensch mit der relevanten Cloud in Berührung kommt. Hier werde es an unterschiedlichsten Stellen neue Kommunikationsmechanismen geben, um überall gesprächsbereit zu sein.

Trend #8: Mesh App and Service Architecture

Mesh App and Service Architecture ist laut Gartner die Ebene, in der sich mobile Apps, Web-Apps, Desktop-Apps und Internet-of-Things-Apps treffen und sich zu einem breiten Geflecht an Backend-Diensten verbinden – um dort das zu erzeugen, was der User am Ende als Applikation wahrnimmt. Hier würden organisationsübergreifende Schnittstellen auf allen Ebenen entstehen, die agile und skalierbare Dienste erst ermöglichen.

Trend #9: Digital Technology Platforms

Digital Technology Platforms sind die fundamentalen Bausteine und damit Voraussetzung für digitale Geschäftsmodelle, und so sei 2017 in diesem Bereich mit Innovationen und Investitionen zu rechnen. Gartner identifiziert hier fünf Fokuspunkte: Information Systems, Customer Experience, Analytics and Intelligence, Internet of Things und Business Ecosystems.

Trend #10: Adaptive Security Architecture

Klar, Sicherheit. „Das Internet of Things ist eine neue Herausforderung [„new frontier“] für viele IT-Sicherheitsexperten, es schafft neue Verwundbarkeiten und benötigt neue Werkzeuge und Prozesse, um direkt ins IoT integriert zu werden“, führt David Cearley aus. Dass das Thema wirklich ein Problem ist, zeigte sich im Oktober 2016, als wegen einer massiven DDoS-Attacke die Services großer US-Internetdienste, darunter unter anderem Twitter, Paypal, Netflix und Spotify zeitweise nicht erreichbar waren. Pikant dabei, dass vermutet wird, dass schlecht abgesicherte Smart-Geräte, etwa Überwachungskameras, digitale Videorecorder und private Router ausgenutzt worden sein könnten. Das allumfassende Netz birgt also auch Risiken.

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