Erdverbrauch, Bild: oxie99 - fotolia

Wenn die Regenerationskapazität der Erde weiter missachtet wird, rückt das Ziel alle Menschen ausreichend mit natürlichen Ressoursen zu versorgen in weite Ferne. Bild: oxie99 - fotolia

Erdverbrauch, Infografik: Global Footprint Network National Footprints Accounts 2016
Eineinhalb Erden bräuchte die Menschheit, um den Hunger nach Ressourcen zu stillen. Infografik: Global Footprint Network National Footprints Accounts 2016

Das Konzept des Global Footprint Network ist schnell dargelegt. Ganz gleich ob Nahrungsmittel, Verbrauchsgüter oder Industrieprodukte: die Erde hat nur eine bestimmte Kapazität an natürlichen Ressourcen, die sie innerhalb eines Jahres wiederherstellen kann, wenn der Mensch sie verbraucht hat. Entnimmt man dem Biosystem zu viele Rohstoffe, so kann der Planet nicht regenerien. Folglich gerät das System aus dem Gleichgewicht. Gleiches gilt für die globale Aufnahmekapazität von ausgestoßenen Klimagasen.

Die mediale Aufmerksamkeit und die Resonanz der Bevölkerung auf diese Meldungen haben zunehmend Auswirkungen auf das globale Wirtschaftssystem. Die Politik reagiert darauf mit gesetzlichen Maßnahmen, die Menschen und Unternehmen mit verändertem Kauf- und Konsumverhalten. Als Indikator für den Wandel steht der Umbau des Energieversorgungssystems in Deutschland hin zu erneuerbaren Energien. In Wirtschaft und Industrie wird also mit Energieeffizienz, Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit geworben. Zu sehen war das 2016 sowohl auf der Messe in Hannover, wie auch auf Automatica, Intersolar und IFAT in München. Und die Thematik bleibt mit Blick auf die SPS IPC Drives in Nürnberg, WindEnergy und SMM in Hamburg spannend. Bleibt die Frage nach der Relevanz für den Maschinen- und Anlagenbau.