• Tag der Luft- und Raumfahrt 2013, Bild: DLR

    Am 20. September 2015 veranstaltet das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Köln gemeinsam mit seinen Partnern, der Europäischen Weltraumorganisation ESA, dem Flughafen Köln/Bonn und der Luftwaffe, den "Tag der Luft- und Raumfahrt". Bild: DLR

  • Forschungsflugzeug Atra, Bild: DLR

    Mit dabei ist das größte DLR-Forschungsflugzeug, der Airbus A320 ATRA, mit dem Forscher unter anderem neue Technologien in der Luftfahrt testen und weiterentwickeln. Bild: DLR

  • Forschungsflugzeuge DLR, Bild: DLR

    Am Tag der Luft- und Raumfahrt können Interessierte viele Forschungsflugzeuge des DLR aus nächster Nähe erkunden. Bild: DLR

  • Flugzeug mit Kind, Bild: DLR

    Auf dem Gelände sind einzigartige Forschungsflugzeuge des DLR, Flugzeuge der Luftwaffe sowie ein Airbus A380 der Fluggesellschaft Emirates zu sehen. Bild: DLR

  • A310 Zero G, Bild: DLR

    Erstmals zu sehen ist der neue A310 ZERO-G der französischen Firma Novespace. Der frühere Kanzler-Airbus der Bundesregierung wurde im vergangenen Jahr umgebaut und im April 2015 erstmals als Parabelflugzeug eingesetzt. Bild: DLR

  • Cessna 208B Grand Caravan, Bild: DLR

    Die kleinste Maschine des DLR-Flugbetriebs in Oberpfaffenhofen ist eine Cessna 208B Grand Caravan, Kennung D-FDLR. Das einmotorige Turboprop-Flugzeug wird vom DLR hauptsächlich zur Fernerkundung eingesetzt und eignet sich besonders für Kameraflüge, wie zum Beispiel mit der vom DLR betriebenen hochauflösenden Stereokamera HRSC (High Resolution Stereo Camera), die auch für Weltraummissionen genutzt wird. Die Cessna 208B wurde 2006 zum fliegenden Hörsaal umgebaut und mit einem turbulenzfähigen meteorologischen Messsystem ausgestattet. Bild: DLR

  • Die Dassault Falcon 20E, Bild: DLR

    Die Dassault Falcon 20E, Kennung D-CMET, ist für den Forschungseinsatz beim DLR stark modifiziert worden. Der DLR-Flugbetrieb in Oberpfaffenhofen setzt das Flugzeug hauptsächlich zur Atmosphärenforschung ein. Internationale Forscherteams messen Spurengase und Aerosole direkt an Bord und sammeln Luftproben, die anschließend im Labor analysiert werden. Der zweistrahlige Jet basiert auf einem Geschäftsreiseflugzeug der französischen Firma Dassault und fliegt in Höhen von bis zu 12.800 Meter. Bild: DLR

  • Eurofighter, Bild: Luftwaffe

    Der Eurofighter kann durch seine Fähigkeit zur vernetzten Operationsführung in einem engen Verbund, sowohl mit den eigenen Luft-, Land- und Seestreitkräften, als auch mit denen militärischer Bündnispartner fliegen. Im Einsatz gewährleistet die überlegene Wirksamkeit des Waffensystems im Luftnahkampf und Wirkungsbereich auf große Entfernungen den Schutz eigener Kräfte und Mittel und steigert die Durchsetzungsfähigkeit verbundener Luftkriegsoperationen. Bild: Luftwaffe

  • Hubschrauber-Simulator ACT/FHS, Bild: DLR

    Der "Fliegende Hubschrauber-Simulator" ACT/FHS des DLR basiert auf einem Serienhubschrauber des Typs Eurocopter EC 135, der für die Verwendung als Forschungs- und Versuchsgerät erheblich modifiziert wurde. Die mechanische Steuerung wurde zum Beispiel durch eine Fly-by-Wire-/Fly-by-Light-Steuerung ersetzt. Statt Steuerstangen übertragen nun elektrische Kabel und Glasfaser-Lichtleitkabel die Steuerkommandos. Das Einsatzspektrum des FHS umfasst die Ausbildung von Piloten, die Erprobung neuer Steuerungs- und Reglungssysteme bis hin zur Simulation des Flugverhaltens anderer Hubschrauber unter realen Umgebungsbedingungen. Bild: DLR

  • Fliegender Hubschrauber-Simulator ACT/FHS, Bild: DLR

    Cockpit des fliegenden Hubschrauber-Simulators ACT/FHS. Bild: DLR

  • Tornado, Bild: Luftwaffe

    Das Multi Role Combat Aircraft Tornado ist ein trinational entwickeltes allwetterfähiges zweisitziges Kampfflugzeug, das ab 1980 von Deutschland, Großbritannien und Italien in die Streitkräfte eingeführt wurde und von den Nationen in unterschiedlichen Rollen genutzt wird. Bild: Luftwaffe

Mit einem Kinderprogramm richtet sich das DLR an diesem Tag ganz besonders an die jüngeren Besucher, sie können die Arbeit der Wissenschaftler kennenlernen und bei vielen Experimenten selbst aktiv werden. Neben den Einblicken in die Wissenschaft erwartet die Besucher ein umfangreiches Rahmenprogramm mit drei Bühnen und zahlreichen Mitmach-Aktionen.

 

Weltraumforschern über die Schulter schauen

Experimente in Schwerelosigkeit, Erforschung anderer Planeten oder die Erkundung der Erde aus dem All: Die Raumfahrt-Aktivitäten des DLR tragen dazu bei, dass wir immer mehr über das Universum wissen. Auf der Erde kommen diese Erkenntnisse unter anderem der Medizin, Umwelt- oder Materialforschung zugute.

Am Tag der Luft- und Raumfahrt können die Besucher einen Blick in den Raumfahrt-Kontrollraum (im MUSC, Nutzerzentrum für Weltraumexperimente) werfen. Von hier aus wird die Kometen-Sonde Philae, die im November 2014 auf dem Kometen Tschurjumow-Gerasimenko landete, gesteuert.

Im :envihab-Gebäude ("environment" = Umwelt und "habitat" = Lebensraum), dem irdischen Schwesterlabor der ISS, erfährt man unter anderem wie Tomaten in kleinen abgeschlossenen Ökosystemen herangezogen werden. Eines Tages könnten solche Anlagen Astronauten bei Langzeitmissionen mit frischem Gemüse versorgen oder auch in dicht bebauten Megastädten zur lokalen Lebensmittelproduktion beitragen. Mit der DLR-Simulations- und Softwaretechnik kommen Besucher sogar bis zum Mars; bei einem virtuellen 3D-Flug über unseren Nachbarplaneten.

Flugzeuge und Hubschrauber aus der Nähe

In einer großen Luftfahrzeugausstellung zeigt das DLR viele seiner Forschungsflugzeuge. Mit dabei ist das größte DLR-Forschungsflugzeug, der Airbus A320 ATRA, mit dem Forscher unter anderem neue Technologien in der Luftfahrt testen und weiterentwickeln. Erstmals zu sehen ist der neue A310 ZERO-G der französischen Firma Novespace, den das DLR gemeinsam mit der ESA und der französischen Raumfahrtagentur CNES für Forschung in der Schwerelosigkeit nutzt.

Der frühere Kanzler-Airbus der Bundesregierung wurde im vergangenen Jahr umgebaut und im April 2015 erstmals als Parabelflugzeug eingesetzt. Das Flugzeug fliegt dabei eine parabelförmige Flugbahn. Im Flugzeuginneren stellen sich – während sich das Flugzeug im oberen Drittel dieser Flugbahn befindet - bis zu 22 Sekunden Schwerelosigkeit ein. Wissenschaftler können diese Sekunden für Experimente nutzen.

Auch die Luftwaffe ist mit vielen Flugzeugen an der Ausstellung beteiligt, unter anderem mit dem Airbus A310 MRTT MedEvac, mit dem schwer- und schwerstverletzte Personen über große Distanzen transportiert werden können, dem Transportflugzeug Transall C-160D und dem propellergetriebenen viermotorigen Airbus 400M. Die Fluggesellschaft Emirates wird auf dem Tag der Luft- und Raumfahrt einen Airbus A380 präsentieren.

Kleine Forscher ganz groß

Flugzeug mit Kind, Bild: DLR
Auf dem Gelände sind einzigartige Forschungsflugzeuge des DLR, Flugzeuge der Luftwaffe sowie ein Airbus A380 der Fluggesellschaft Emirates zu sehen. Bild: DLR

Für Kinder gibt es an diesem Tag ein ganz besonderes Programm: Als VIP-Kids können sie an kindgerechten Führungen in Institute und Labore teilnehmen, dabei Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit Fragen löchern und an coolen Mitmach-Aktionen teilnehmen. Die Führungen bringen die Kinder unter anderem in ein DLR-Forschungsflugzeug oder ins Institut für Solarforschung, wo sie erfahren, wie man Strom aus Sonnenenergie macht.

Bei einer Führung ins Europäische Astronautenzentrum der ESA erfahren sie, wie sich Astronauten auf ihre Weltraummissionen vorbereiten. Das DLR_School_Lab hat sich auf etwas ältere Kinder vorbereitet. Sie können selbst zu Forschern werden und im DLR_School_Lab spannende Experimente durchführen. Die Anmeldung für die Kinderführungen und fürs DLR_School_Lab ist nur bei der Veranstaltung vor Ort möglich.

Auf der DLR-Kinderbühne ist unter anderem die Maus des Westdeutschen Rundfunks mit ihrer Show und die Experimental-Show "Heckers-Hexenküche" zu sehen. Zudem befinden sich viele Aktionen für Kinder auf dem Gelände, zum Beispiel Teleskope zu Sonnenbeobachtung.

Weitere Highlights sind die einzigartigen Maschinen der DLR-Forschungsflotte besichtigen: die Cessna 208B Grand Caravan - ein "fliegender Hörsaal", das größte DLR-Forschungsflugzeug Airbus A320 ATRA, die Dassault Falcon 20E, den Fliegenden Hubschrauber-Simulator ACT/FHS des Typs Eurocopter EC 135 und das Parabelflugzeug Airbus A310 ZERO-G.

Die Luftwaffe stellt folgende Maschinen aus: Transall C-160D, Tornado, Global 5000, Eurofighter, Sikorsky CH-53, A319 CJ, A-310 MedEvac, A400M, Cougar AS532.

Außerdem sind der Emirates A380 und der AS 332 L1 Super Puma der Bundespolizei mit dabei.

hei