| von Julia Lansen

Intelligente Roboter und selbstlernende Computer werden die deutsche Industrie in den kommenden Jahren ordentlich ankurbeln: Durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) könnte das Bruttoinlandsprodukt bis 2030 laut McKinsey jährlich um zehn Milliarden Euro wachsen. Die besten Chancen sieht die Unternehmensberatung in der Fertigung und den Geschäftsprozessen. Beispielsweise ließe sich durch gezielte Zusammenarbeit von Robotern und Mitarbeitern die Produktivität um 20 Prozent erhöhen, so McKinsey. Vorausgesetzt, Unternehmen binden Künstliche Intelligenz konsequent und so früh wie möglich in ihr Geschäftsmodell ein.

Bevor Unternehmen jedoch Künstliche Intelligenz in ihre Prozesse eingliedern, müssen sie nicht nur die in unserer Bildergalerie aufgeführten fünf Regeln beachten. Ganz am Anfang gilt es, an anderer Stelle anzusetzen: den kulturellen Faktoren. Sicherheits- und Datenschutzbedenken, die Sorge vor Stellenabbau und der Glaube, dass Maschinen niemals an das menschliche Urteilsvermögen herankommen, prägen viele Mitarbeiter. Jonas Albertson, Managing Director beim schwedischen Industriekonzern Atlas Copco, sagt: "Die größte Herausforderung liegt nicht in der Technologie. Entscheidend ist das Change Management mit Blick auf die Menschen." KI einzuführen erfordert ein Umdenken. Nur dann lässt sich verwirklichen, was McKinsey für 2030 vorausgesagt hat: ein Bruttoinlandsprodukt, das dank KI jährlich um 10 Milliarden Euro wächst.

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