Der Wilsdruffer Bürgermeister Ralf Rother, Eberspächer-Geschäftsführer Heinrich Baumann,

Der Wilsdruffer Bürgermeister Ralf Rother, Eberspächer-Geschäftsführer Heinrich Baumann, Werkleiter Thorsten Bick und Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (von links nach rechts) setzten symbolisch die ersten Monolithen zum offiziellen Serienstart.

Die Produktion im neuen Eberspächer-Werk im sächsischen Wilsdruff ist vollständig angelaufen. Im Beisein des Ministerpräsidenten des Freistaates Sachsen, Stanislaw Tillich, feierte die Eberspächer-Geschäftsführung zusammen mit Gästen und Mitarbeitern den offiziellen Serienstart. Das neue Werk ist speziell auf die Produktion von Nutzfahrzeug-Abgasanlagen nach der Euro-6-Norm zugeschnitten, die seit 1. Januar 2014 für alle Nutzfahrzeuge in Europa gilt.

In seinem Grußwort hob Tillich die Bedeutung des Werkes für den Freistaat Sachsen hervor: „Diese Investition zeigt: Sachsen ist einer der attraktivsten Investitionsstandorte in Europa, insbesondere für Automobilzulieferer. Gut ausgebildete Mitarbeiter und verlässliche Partner in Forschung, Politik und Verwaltung arbeiten in Sachsen Hand in Hand. Sie sorgen für ein Umfeld, in dem sich die Automobilindustrie weiter erfolgreich entwickeln kann“, so Tillich.

Heinrich Baumann, geschäftsführender Gesellschafter der Eberspächer-Gruppe, bedankte sich bei allen Beteiligten, die in den rund dreieinhalb Jahren seit dem Baubeginn an der Realisierung des Projektes mitgearbeitet haben. Besonders hob er die Unterstützung von Stadt und Land hervor: „Die enge partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den öffentlichen Stellen ist mehr als vorbildlich.“ Baumann betonte, dass die Entscheidung für den neuen Standort richtig war: „Wir wurden als neues Unternehmen hier sehr willkommen geheißen und konnten qualifizierte Mitarbeiter für alle Funktionen finden.“

Eberspächer

Der Wilsdruffer Bürgermeister Ralf Rother, Eberspächer-Geschäftsführer Heinrich Baumann, Werkleiter Thorsten Bick und Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (von links nach rechts) setzten symbolisch die ersten Monolithen zum offiziellen Serienstart.

Das neue Werk in Wilsdruff ist fester Bestandteil im weltweiten Produktionsnetz der Eberspächer-Gruppe. Jeder zweite neue Lastwagen auf Europas Straßen ist künftig mit einer Abgasanlage aus Wilsdruff unterwegs. Über 300 Mitarbeiter fertigen hier jährlich rund 150.000 Abgasanlagen. Der Standort verfügt über 25.000 qm Produktionsfläche sowie ein integriertes Verwaltungsgebäude.

Die neue Nutzfahrzeug-Abgasnorm Euro 6 stellt sehr hohe Anforderungen an die Abgasreinigung: Über 95 Prozent der Schadstoffe werden eliminiert. Die rund 170 Kilogramm schweren Abgasanlagen sind technologisch entsprechend aufwändig. Das Werk in Wilsdruff verfügt über eine hoch automatisierte Produktion, die sich flexibel auf die speziellen Fertigungsanforderungen ausrichten lässt. Der Standort ist seit dem letzten Jahr nach dem branchenüblichen Qualitätsstandard ISO/TS 16949 zertifiziert. Ein optimiertes Logistikkonzept sorgt für einen reibungslosen Ablauf: Zwischen Wareneingang und Versand werden täglich bis zu 100 Tonnen Material bewegt.