FIBRO investiert in Hassmersheim und treibt Internationalisierung voran   1

Der Rundtisch- und Normalienspezialist FIBRO hat am Standort Hassmersheim rund 1,3 Mio. Euro in ein hochgenaues Bearbeitungszentrum investiert. Das 46 t schwere vertikale Lehrenbohrwerk YASDA YBM 1530V ist die größte Maschine dieser Baureihe in Europa. Sie eignet sich zur hochgenauen Bearbeitung von bis zu 6 t schweren Werkstücken mit einer maximalen Größe von 3.000 m m x 1.530 mm x 550 mm. „Die Anlage wird in erster Linie für die Präzisionsbearbeitung von Säulenführungsgestellen genutzt. Aufgrund der hohen Positioniergenauigkeit des Bohrwerkes (max. Positioniergenauigkeit < 0,008 mm) können auch anspruchsvolle Lohnarbeiten anderer Kunden auf dieser Maschine ausgeführt werden, da natürlich auch die Lohnfertigung eine weitere Kompetenz des FIBRO Global Services darstellt“ erklärt Fertigungsleiter Walter Fischer die technischen Daten der Maschine.

„Mit dieser Investition will FIBRO seine Kernkompetenz bei der effizienten Ferti-gung hochpräziser Teile und Komponenten weiter stärken“, betont FIBRO-Geschäftsführer Jürgen Gurt bei der Inbetriebnahme der Anlage. Das Unternehmen zählt zu den weltweit führenden Anbietern für Normalien und Rundtische. „Vor allem im asiatischen Markt gibt es für FIBRO vielversprechende Wachstumspotenziale“, so der Geschäftsführer weiter. Die im September 2012 gegründete FIBRO-Tochtergesellschaft in Shanghai mit derzeit zwölf Mitarbeitern, die im Oktober 2012 gegründete FIBRO Korea mit fünf Mitarbeitern, die Einweihung des neuen Produktionswerkes in Indien mit derzeit 35 Mitarbeitern im März 2013 sowie die bereits etablierte FIBRO-Tochter in Singapur mit fünf Mitarbeitern sollen in den kommenden Jahren zusätzlich Auftragsvolumen aus dem asiatischen Raum für die hiesigen Standorte generieren. Weltweit beschäf-tigt FIBRO 710 Mitarbeiter, davon 625 an den deutschen Standorten in Hassmersheim und Weinsberg. Im Jahr 2012 lag der FIBRO-Gruppenumsatz bei 131 Mio. Euro.

www.fibro.com