Infineon ISPN, Bild: Infineon

Im Infineon Security Partner Network (ISPN) werden Sicherheitslösungen auf die Bedürfnisse einzelner Branchen und Märkte zugeschnitten. Bild: Infineon

Eine Prognose des Marktforschungsunternehmens IDC veranschaulicht die Bedeutung von Datensicherheit. Danach werden bis 2020 vier Milliarden Menschen online sein, mehr als 25 Milliarden smarte Objekte und Embedded Systeme vernetzt und 50 Billionen Gigabyte an Daten ausgetauscht werden.

Schon heute sind Online-Geräte weit verbreitet. Eine aktuelle Studie der OECD über Online-Geräte je 100 Einwohner zeigt, wie gerne der Mensch heutzutage ins Internet geht: Südkorea führt die Statistik mit 38 Prozent an, gefolgt von den USA mit 25 Prozent und Deutschland mit 22 Prozent. Aber nicht nur im privaten Bereich, sondern auch in der Industrie wird eine zunehmende Vernetzung und Digitalisierung vorangetrieben.

Vorteile des Internet der Dinge

Denn das Internet der Dinge bringt viele Vorteile mit sich, und das in verschiedensten Bereichen wie Smart Home, Automotive, Industrial und ICT:

  • neue Geschäftsmodelle und Services,
  • größere Effizienz durch schneller getroffene Entscheidungen,
  • zunehmende Flexibilität und Individualisierung durch neue Produktionsarten wie den 3D-Druck.

Doch damit steigen nicht nur die Chancen, sondern auch die Angriffspotenziale. Durch die Vernetzung von Maschinen und Standorten können nicht nur Befehle und Daten abgehört, sondern auch Fake Server oder Fake Devices eingespielt werden. Das heißt, dass entweder falsche Befehle eine verheerende Kettenreaktion auslösen können, oder falsche Ist-Zustände etwa die Steuerungssysteme zu falschen Reaktionen verleiten.

Aber wie lassen sich nun im Internet der Dinge vernetzte Geräte und Dienste einfach und effizient schützen?

Das Infineon Security Partner Network

Rüdiger Kügler, Wibu-Systems, Bild: Infineon
Für Rüdiger Kügler spielt die Software eine große Rolle bei der Datensicherheit. Bild: Infineon

Zu diesem Zweck hat der Halbleiterhersteller zusammen mit Wibu-Systems und anderen Partnern das Infineon Security Partner Network (ISPN) ins Leben gerufen. Das ISPN ist eine Plattform für unterschiedliche Parteien und Unternehmen, eine richtige Lösung in Sachen Security zu finden, sie einzusetzen und sich auch weiterhin über Sicherheitsthemen auszutauschen.

Jürgen Spänkuch, Infineon, Bild: Infineon
Für Jürgen Spänkuch fängt das Thema Sicherheit schon bei der konzeptionellen Entwicklung an. Bild: Infineon

"Hardware-basierte Sicherheit zum Schutz sensibler Daten, vernetzter Geräte und geistigen Eigentums lässt sich jetzt ganz einfach realisieren", sagt Jürgen Spänkuch, Leiter des Bereichs Platform Security bei Infineon. "Mit dem ISPN erreichen wir neue Märkte. Haushaltsgeräte, Industriemaschinen oder Medizintechnik - zunehmende Vernetzung macht Sicherheit auch in diesen Bereichen zu einem entscheidenden Wettbewerbsfaktor."

Die IPSN-Partner werden anhand ihrer Sicherheitsexpertise und Kenntnis über die Herausforderungen einzelner Marktsegmente ausgewählt. Fallbeispiele, Lösungsansätze und Referenzdesigns können Interessierte im virtuellen Showroom ansehen. Zum Netzwerk gehören unter anderem Wibu-Systems, IKV aus Taiwan und Beijing Broadstar Info Tech aus China.