Die Wirtschaftskrise hat auch bei den Erneuerbaren die M&A Aktivitäten spürbar gebremst. Der Wert der Kapitalbeteiligungen, Fusionen und Übernahmen sank 2009 weltweit um 14 Prozent auf 33,4 Milliarden US-Dollar, so eine aktuelle PricewaterhouseCoopers- Studie. Die Energiebranche insgesamt sackte allerdings um 50 Prozent ab. Die vergleichsweise positive Entwicklung bei den Erneuerbaren ist vor allem auf Transaktionen im Bereich Wasserkraft zurückzuführen.

Insgesamt entfielen fünf der zehn größten Deals des Jahres 2009 auf diesen Bereich. Aus deutscher Sicht bemerkenswert ist der Verkauf von 13 Wasserkraftwerken der e.on AG an die österreichische Verbund Innkraftwerke GmbH. Mit einem Volumen von fast zwei Milliarden US-Dollar war dies die drittgrößte Transaktion des Jahres 2009.