• Leichtbau-Werkstoffe, Bild: Ejot

    Insbesondere in der Automobilindustrie finden sich zunehmend Anwendungen aus Leichtbau-Werkstoffen. Auch die zum Einsatz kommenden Verbindungselemente müssen Stabilität und Sicherheit auch unter höchsten Belastungen gewährleisten. Für diese besonderen Anforderungen hat Ejot zwei verschiedene Systeme entwickelt. Wenn neben einer einseitigen Zugänglichkeit bei der Montage insbesondere auch die Lösbarkeit der Verbindung ein wichtigeg Kriterium ist, gerade im Hinblick auf die Recycling-Fähigkeit, ist die FDS-Schraube das probate Verbindungselement. Mit ihr können Bleche aus Stahl (bis 1,8 mm) und Aluminium (bis 4 mm) hochqualitativ und ohne Vorloch verbunden werden. Daher ist die FDS-Schraube prädestiniert für das Fügen komplexer Space-Frame-Strukturen.

  • Delo-Duopox CR8031, Bild: Delo

    Delo-Duopox CR8031 von Delo schützt elektronische Komponenten wie Sensoren auch bei hohen Temperaturen und lässt sich gleichzeitig einfach verarbeiten. Das zweikomponentige Epoxidharz zeigt eine gute Haftung auf einer Vielzahl von Kunststoffen wie PA oder ABS. Selbst auf PE, einem günstigen und beständigen, aber wegen seiner geringen Oberflächenenergie schwer zu verklebenden Material, erzielt es nach einer Plasmavorbehandlung eine Druckscherfestigkeit von 20 MPa. Delo-Duopox CR8031 ist mit einer Reißdehnung von 5 % zähhart und erlaubt dauerhafte Temperaturen von bis zu 180 °C. Auch nach 1.000 Stunden Lagerung bei maximaler Einsatztemperatur oder bei 85 °C und 85 % Luftfeuchtigkeit zeigt das Produkt konstante mechanische Eigenschaften.

  • Delta-Prozinc, Bild: Doerken

    Delta-Prozinc von Doerken ist eine Electroplating-Linie, die den kompletten Prozess – von der Vorbehandlung über zinkbasierte Bäder bis hin zu Passivierungen und Versiegelungen mit und ohne Gleitmittelzusätze – abbildet. Damit unterscheidet sie sich z. B. von der klassischen Gelbchromatierung durch Chrom(VI)-freie Oberflächen und einen deutlich höheren Korrosionsschutz. Das prozesssichere, standardisierte Oberflächenschutzsystem bietet bei Schichtdicken des galvanischen Überzugs von 8 µm bis 15 µm eine Beständigkeit von mindestens 360 Stunden gegen Überzugskorrosion und 720 Stunden gegen Grundmetallkorrosion (nach DIN EN ISO 9227). Die Systeme sind lösemittel- und komplexbildnerfrei und gesundheitlich unbedenklicher als nickel- und cobalt-haltige Alternativen.

  • Hicompelt, Bild: Handtmann Elteka

    Mit dem neuen Werkstoff Hicompelt lassen sich Carbon oder Glasfasergelege mit hohem Faseranteil herstellen. Im T-RTM-Verfahren produziert Handtmann Elteka dieses Verbundmaterial. Es ist interessant für die Automobil- und Luftfahrtbranche, auch in punkto Reparatur- und Recyclingfähigkeit. Durch die Verwendung von dünnflüssigen Gusspolyamiden PA 6C oder PA 12C Lauramid als Matrixwerkstoff kann ein Faservolumenanteil von bis zu 65 % erzielt werden. Mit diesen beiden Thermoplasten werden Carbonfaser-, Glasfaser- oder auch Mischgelege infiltriert und in einem Near-Net-Shape-Verfahren endkonturnah hergestellt. Metallelemente wie Bolzen oder Metallteile könnten bei der Herstellung formschlüssig eingebunden werden.

  • Festkeramik-Halbzeuge, Bild: Kager

    Kager bietet ein Sortiment an Festkeramik-Halbzeugen an. Ein Klassiker im Programm ist das hochreine Aluminiumsilikat Typ 9020. Es kommt im Prototyping, Musterbau und in der Kleinserien-Fertigung zum Einsatz. Dank seines homogenen Gefüges lässt es sich mit Standardwerkzeugen aus der Metallbearbeitung bearbeiten. Die Forschungslabors einiger Automobilbauer nutzen die Festkeramik etwa zur Anfertigung innovativer Dichtungen und Isolationselemente, in der Aerospace-Industrie entstehen daraus Gasdüsen und in der Elektrotechnik wird das Material zur Herstellung von Spulenformen und Widerstandsträgern genutzt. Das Aluminiumsilikat Typ 9020 setzt sich aus hochreinen Keramikoxiden zusammen und wird in verschiedenen Liefer-formen angeboten.

  • Spritzguss, Bild: Proto Labs

    Proto Labs stellt seine Strategie der ständigen Weiterentwicklung mit neuen Spritzgussdienstleistungen für seine europäischen Kunden unter Beweis. Als Erweiterung seiner Spritzgussdienste, der etabliertesten der drei angebotenen Dienstleistungen, stellt das Unternehmen jetzt weitere Möglichkeiten des Spritzgießens mit Flüssigsilikon (LSR) bereit, um Hersteller größerer Teilen zu unterstützen. Die Kunden können ab sofort LSR-Spritzgussteile mit einem maximalen Teilekonturmaß von 304 mm x 203 mm x 100 mm bestellen. Damit lassen sich Teile mit einer maximalen projizierten Formfläche von 31.200 mm² und einem maximalen Teilevolumen von 217.000 mm³ herstellen. Auf Bestellung sind gefertigte Teile in Mengen von 100.000 Stück und mehr erhältlich.

  • Magnetfolie, Bild: Schallenkammer

    Die Magnetfolie aus der Gravi-Flex-Serie von Schallenkammer ist ein Halbzeug für die maßgenaue Herstellung beidseitig magnetischer Formteile. Das Unternehmen liefert die Folie in einer unbehandelten Ausführung sowie auch mit farbig beschichteten Oberflächen. In seiner Produktfamilie bietet das Unternehmen Magnetsysteme mehrere verschiedene Typen von Magnetfolien an. Eine besondere Rolle spielt dabei die Magnetfolie 200 mit folgenden Eigenschaften: Sie ist beidseitig permanentmagnetisch, hat eine Haftkraft von 130 g/m2 und verträgt kurzzeitig sogar Temperaturen von bis zu 200° C. Dauerhaft ist sie für Einsatztemperaturen von 120° C ausgelegt. Dank dieser Merkmale erweist sich die Magnetfolie als Problemlöser für viele Aufgaben.

  • Tifas-Maxgrip-Blindniet, Bild: Titgemeyer

    Durch seine hohe Klemmkraft, den großen Klemmbereich und die Art der Ausbildung seines Schließkopfes überzeugt der Tifas-Maxgrip-Blindniet von Titgemeyer. Das Hülsenmaterial wird während des Setzvorganges radial nach außen bewegt und bildet dabei eine vergleichsweise große Scheibe, den Schließkopf. Seine scheibenförmige Gestalt liegt eng am Werkstück an. Die Gefahr des Ausknöpfens aus dem Bauteil ist deutlich niedriger als bei Nietvarianten mit kleinerem Schließkopfdurchmesser. Der Klemmlängenbereich überzeugt im Praxistest: Während konventionelle Blindniete nur geringen Spielraum bei der Dicke der insgesamt zu verbindenden Bauteile besitzen, kann der Maxgrip einen Klemmlängenbereich von 1,5 mm bis hin zu 4 mm mit nur einem Niet abdecken.