| von Marcus Holzheimer, MH3 Beratung / hei /

Gerade zu Beginn „führt“ das Unternehmen das Gespräch. Nutzen Sie die Zeit, Ihre Haltung eventuell zu korrigieren – aber bitte hampeln Sie nicht – und nehmen Sie sich die Zeit, sich die anderen Teilnehmer anzuschauen. Seien Sie offen für Informationen und suchen Sie Blickkontakt zu Ihrem Gegenüber. Ein Nicken von Zeit zu Zeit zeigt Interesse und ein Lächeln an der richtigen Stelle unterstützt die positive Atmosphäre des Gesprächs.

Eine weitere Unsicherheit, die Bewerber oftmals haben, ist der Einsatz der Hände. Diese sollten entspannt, aber bereit für Bewegung sein. Mit Ihren Händen können Sie durch Gesten Ihre Inhalte gezielt unterstützen, ohne zu viel abzulenken. Vermeiden Sie aber bitte zu große, übertriebene Gesten oder Bewegungen. Auch das Zeigen mit dem Finger auf den Gesprächspartner ist eher unpassend und wirkt bedrohlich und anklagend. Ansonsten liegen die Hände locker auf- oder aneinander.

Ganz wichtig: Verschränkte Arme – und mag es noch so bequem oder gemütlich sein – haben im Vorstellungsgespräch nichts zu suchen. Im schlimmsten Fall interpretiert Ihr Gegenüber die verschränkten Arme als ablehnende Körperhaltung und das wollen Sie doch nicht, oder?!

Die Authentizität

Die Authentizität: Benehmen Sie sich authentisch! In der Beratungspraxis gibt es immer wieder Menschen, die Ihr Auftreten und Ihre Wirkung auf andere verändern wollen. Dagegen ist nichts einzuwenden, aber spielen Sie keine Rolle. Sind sie still und introvertiert, dann bleiben Sie sich treu. Denn mit „Schauspielern“ umgeben wir uns nicht gerne. Bilder: MH3 Beratung

Immer auf die Körperhaltung achten

Mimik, Gestik und Körperhaltung sind bis zum Schluss wichtig – also auch noch dann, wenn Sie aufgestanden sind und Richtung Tür gehen. Nur weil Sie schon verabschiedet wurden, heißt das nicht, dass Sie nicht mehr beobachtet werden. Sie wären auch nicht der erste Bewerber, der beim Betreten des Gebäudes, beim Warten auf den Termin oder beim Verlassen des Geländes bei seinem unbedachten Handeln beobachtet wurde und sich dadurch ins Aus geschossen hat. Deshalb: Benehmen Sie sich authentisch!

Angemessen verändern

In der Beratungspraxis erleben wir immer wieder Menschen, die Ihr Auftreten und Ihre Wirkung auf andere verändern wollen. Dagegen ist ja nichts einzuwenden – aber es muss im angemessenen Rahmen geschehen.

Sind Sie von Haus aus eher still und introvertiert, dann können Sie zwar lernen, in bestimmten Situationen oder über eine kurze Zeit redselig und extrovertiert zu erscheinen. Doch Sie spielen eine Rolle und Ihr Gegenüber wird das spüren und auf Distanz gehen, denn mit solchen Menschen umgeben wir uns nicht gerne.

Autor: Marcus Holzheimer, MH3 Beratung

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