Arbeitsplatzgestaltung, Bild: oecc concepts & consulting

Die Arbeitswelt der Zukunft muss andere Bedürfnisse erfüllen als heutige Bürokonzepte es tun. Digitalisierung, Globalisierung und die Vernetzung stehen im Mittelpunkt. Bild: oecc concepts & consulting

Von der Bedarfsermittlung und Planung über die Umsetzung bis zur Nutzung wachsen die Anforderungen an Gebäude, Organisationen, Produkte und Technologien. Am Markt erfolgreich ist der, dem es gelingt, die zugrundeliegenden Bedürfnisse in klare, belastbare Anforderungen zu fassen. Unter der Prämisse eines gültigen Zusammenhangs zwischen den Ebenen “People-Places-Processes”, gilt es, zur richtigen Zeit am richtigen Ort mit den richtigen Menschen die richtigen Ergebnisse zu entwickeln.

Herzstück dieses Ansatzes ist die wettbewerbs- und zukunftsfähige Verbindung von Unternehmenskultur, Entwicklungsprozess und Technologie. In der Übereinstimmung von Gebäude, Technik und Arbeitsumgebung werden sich Bauten künftig zu Innovationsmaschinen wandeln, mit hoher Produktiv- und Bindungskraft für Kunden und Mitarbeiter. Standardindustriebauten wird es nicht mehr geben.

Um diesen Anspruch zu erfüllen, ist ein auf breite Akzeptanz basierendes Anforderungsmanagement maßgeblich, das die gesamte Bandbreite prozessabhängiger Anforderungen an Gebäude und Arbeitsplatz, Betreiber- und Nutzerbedürfnisse entsprechend berücksichtigt. Letztlich sollen Mitarbeiter gehalten, neue Mitarbeiter gewonnen und Arbeitsresultate erzielt werden, mit denen die operativen und strategischen Unternehmensziele erreicht werden. Es gilt, den physischen Ort zu erschaffen, der mit gesellschaftlichen, wissenschaftlichen und technologischen Entwicklungen flexibel Schritt hält. Verwirklicht wird diese Umgebung aktuell im „Projekt Zukunft“ eines deutschen Automobilherstellers.

High-Performance-Arbeitsplätze für morgen

Innovative Forschungs- und Entwicklungsvorhaben in einem qualitativ hochwertigen, flexiblen Arbeitsumfeld zu ermöglichen und zu fördern, lautet die Vorgabe im „Projekt Zukunft“ des Automobilherstellers. Unter Berücksichtigung moderner und künftiger Arbeitszeit- und Arbeitsplatzmodelle werden im Projekt die High-Performance-Arbeitsplätze für morgenentworfen und verwirklicht.

Die Planungsanforderungen für die dazu erforderliche Sanierung und räumliche Neugestaltung mehrerer Gebäudekomplexe werden von den Mitarbeitern aktiv mitgestaltet. Ihr Wissen, ihre Ideen und ihre Vorstellungen innovativer Arbeitswelten tragen wesentlich zur Gestaltung der Unternehmenszukunft bei.

Durch die frühzeitige Einbindung der späteren Nutzer werden die definierten Veränderungen von diesen mitgetragen. Im Ergebnis trägt das zu höherer Leistungsbereitschaft, Produktivität, Innovationskraft und damit zum Unternehmenserfolg bei.

Für eine erfolgreiche Durchführung des komplexen Vorhabens mit seinen zahlreichen Prozessbeteiligten ist es entscheidend, Übersichtlichkeit und Orientierung in der umfassenden Betrachtung des Veränderungsprozesses zu behalten. Schließlich müssen sämtliche relevanten Informationen, die zur vollständigen Abbildung der Anforderungen und zur Ableitung von Maßnahmen und Lösungen notwendig sind, erfasst und analysiert werden.

Das erfordert neben der professionellen, zielorientierten Begleitung des Projekts von "ist" zu "soll" vor allem umfassendes Expertenwissen. Workshop-Management, Visual-Management, Change-Management oder Projekt-Management gehören zum Handwerkszeug. Um Hightech-Umgebungen und High Performance-Arbeitsplätze exzellent zu optimieren, bedarf es zudem weitreichender Erfahrung bei Analyse und Optimierung von Schnittstellen und Schnittstellenkommunikation, Prozessverläufen und der Entwicklung moderner Arbeitsplätze.