Ihr Unternehmen bietet Tools, damit andere Unternehmen das Wohlergehen ihrer Mitarbeiter schützen, Risiken reduzieren und die Produktivität steigern können und sogar eine messbare operative Verbesserung erzielen können. Könnten Sie bitte kurz erklären, wie dieses Tool funktioniert?

Die Softwarelösung PURE Safety ist ein Onlinesystem, in das Benutzer sich einloggen können, um Vorfälle oder auch nur Beobachtungen erfassen zu können, die sicherheitsrelevant sind. Mittels integrierter Analysefunktionen bekommt das Unternehmen so in Echtzeit einen Überblick, sodass man auf Risiken frühzeitig aufmerksam wird, dass man messen und einzelne Abteilungen auch vergleichen kann. Wenn es dann irgendwo eine erhöhte Anzahl von Vorfällen gibt, kann man dort frühzeitig nachforschen. Man kann seine eigenen firmenspezifischen Arbeitsabläufe dort einpflegen, um Freigabeprozesse zu berücksichtigen oder um das ganze Reporting, die Analyse der erfassten Daten an den gesetzlichen Vorschriften, die für die jeweilige Firma relevant sind, auszurichten und dann natürlich daraus Korrekturmaßnahmen abzuleiten. Also wenn gewisse Vorfälle oder Beobachtungen erfasst werden, kann man standardisierte Korrekturmaßnahmen im System erfassen und auch nachverfolgen, dass diese Maßnahmen durchgeführt werden und dazu kann zum Beispiel Training oder Weiterbildung gehören. Das heißt, da bieten wir auch Onlinekurse an, mit denen sich Unternehmen eindecken können mit den Kursen, die für sie relevant sind. Zum Beispiel Vermeidung von Rückenverletzungen, Fahrsicherheitsaspekte, andere konstruktionsrelevante Themen. Die kann man auch mit im System einpflegen und den Benutzern zugutekommen lassen, sodass man dann ein System hat, was alle Aspekte der Prävention, der Erfassung von Vorfällen und der Korrekturmaßnahmen in sich vereint.

Habe ich Sie vorhin richtig verstanden: Die Mitarbeiter können das selbst einpflegen?

Genau. Es ist so vorgesehen, dass das System von allen genutzt wird. Und es dann der Mitarbeiter, wenn er einen sicherheitsrelevanten Vorfall erlebt, diesen unkompliziert erfassen kann, egal ob an einem Bildschirmarbeitsplatz oder auch unterwegs per Smartphone-App.

Bleibt denn dabei die Anonymität gewährleistet oder wie funktioniert das?

Anonymität ist in dem Fall eventuell gar nicht gewünscht, weil man ja wissen möchte, welcher Mitarbeiter ein Problem hatte und wo man vielleicht Maßnahmen ergreifen muss oder möchte. Das heißt, die Benutzerkonten sind in der Regel auf einzelne Mitarbeiter zurückzuführen. Wenn es Datenschutzbedenken gibt, arbeiten Firmen in der Regel mit pseudonymisierten Benutzerkonten, bei denen sie Mitarbeiternummern oder kodierte Namen benutzen. Aber gerade bei der Vorfallserfassung möchte man die Identität der Arbeitnehmer kennen. Man kann das Ganze natürlich für Reportingzwecke und Analysezwecke anonymisieren.

Ich denke jetzt zum Beispiel gerade an die Konstrukteure und Ingenieure, die häufig eine große Arbeitsbelastung haben. Für diese könnte es interessant sein, wenn sie auf die Burnout-Gefahr anonym und abteilungsübergreifend als Gruppe hinweisen könnten. Wäre so etwas machbar?

Das ist eine interessante Idee. Burnout-Prävention ist ein Thema, das in der Industrie als Vorfall etabliert ist und bei dem sie bereit ist, es zumindest in solchen Systemen zu erfassen. Aber es ist natürlich auch möglich, gewisse Benutzerkonten einzurichten über die Gruppen von Benutzern anonym Beobachtungen einrichten können. Technisch ist das kein Problem.

Die Pure Safety Plattform

  • UL EHS Sustainability, ein Geschäftsbereich von UL, dem nach eigenen Angaben weltweit führenden unabhängigen Unternehmen der Sicherheitswissenschaften, hat die Softwarelösung PURE Plattform entwickelt.
  • Diese ermöglicht es, sicherheits- und gesundheitsrelevante Vorfälle und die Steuerung von Korrekturmaßnahmen zentralisiert zu verwalten.
  • Hintergrund ist, dass es beim Thema Sicherheit nicht nur um die Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen geht, sondern auch darum, durch die Sammlung und Analyse von Daten zugrundeliegende Ursachen und Entwicklungen zu erkennen und durch das Ergreifen entsprechender Präventivmaßnahmen künftige Vorfälle zu verhindern.
  • Weitere Infos finden Interessierte unter www.ulehssustainability.com.

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