Schunk EGI, Bild: Schunk

Schunk erweitert das Schnittstellenprogramm beim Kleinteilegreifer Schunk EGI um EtherNet/IP und EtherCAT. Außerdem gibt es den Greifer nun auch in der kleinen und leichten Baugröße 40. - Bild: Schunk

In der neuen Baugröße 40 lassen sich die Fähigkeiten des kommunikationsstarken Greifers EGI nun auch in kompakten Anlagen nutzen. In Baugröße 80 wiederum überzeugt er mit einer aktiven Greifkrafterhaltung. Der smarte Parallelgreifer Schunk EGI ist für anspruchsvolle und variantenreiche Handlingaufgaben in Elektronik-, Pharma- und Labor-Anwendungen konzipiert.

Mit seinem individuell programmierbaren Hub von bis zu 57,5 mm pro Backe und ebenso flexibel dosierbaren Greifkräften von 25 N bis 100 N deckt der robust ausgelegte und damit unempfindliche Mechatronikgreifer in Baugröße 80 ein enormes Werkstückspektrum ab. In der kompakten und leichten Baugröße 40 beträgt der Maximalhub stolze 40 mm, die Greifkraft 25 N bis 70 N – ideale Voraussetzungen also für flexible Einsätze mit einem breiten Teilespektrum in engen Bauräumen und kleinen Handlinglösungen. Dank der integrierten Intelligenz können mit dem Schunk EGI auch nachgiebige, deformations- oder bruchempfindliche Komponenten zuverlässig und schonend gehandhabt werden.

Neben der bereits vorhandenen Profinet-Schnittstelle (Conformance Class C) bietet Schunk beide Baugrößen mit EtherNet/IP oder EtherCAT-Schnittstelle an, so dass der Greifer für hochperformante Applikationen in unterschiedlichsten Steuerungsumgebungen genutzt werden kann. Die Position der Greiferfinger, Greifkraft und Schließgeschwindigkeit lassen sich annähernd verzögerungsfrei erfassen und regeln. Auch Zwischenpositionen oder eine spezielle Referenzierung des Greifers sind möglich. Über einen serienmäßig integrierten Webserver können bei der Ansteuerung über Profinet oder EtherNet/IP alle grundlegenden Funktionen konfiguriert werden, ohne dass eine zusätzliche Software erforderlich ist. Eine speziell für die Baugröße 80 entwickelte, aktive Greifkrafterhaltung stellt zudem sicher, dass die aufgebaute Greifkraft auch im Falle eines Stromausfalls oder Notstopps nahezu vollständig erhalten bleibt – ein deutliches Plus gegenüber herkömmlichen Mechatronikgreifern am Markt. Im Gegensatz zu einer konventionellen Greifkrafterhaltung über Federn ist der Nachlaufweg der Greiferfinger in verriegeltem Zustand minimal. Damit leistet der Schunk EGI 80 einen wichtigen Beitrag zur Verhütung von Unfällen durch wegfliegende Teile oder Einklemmen.

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