Technische Bürsten Anlauf, Bild: Mink

Technische Bürsten sind vielseitig und flexibel einsetzbar, beispielsweise um Güter zu transportieren. Bild: Mink

| von Redaktion ke NEXT

Nur wenige Menschen machen sich die Mühe, Gewohntes zu hinterfragen: Warum sind bestimmte Abläufe, wie sie sind – und wie sind sie überhaupt entstanden? So bleibt vieles, wie es ist. Dabei könnte manches einfacher und vor allem wirtschaftlicher sein. Vor allem im Berufsalltag zeigt sich das Phänomen, dass man vertraute Prozesse ungern verändern möchte. Wer jedoch möglichst greifbar und konkret plant, überwindet diese Barriere rasch. Dazu hilft, sich die Frage zu stellen, wie sich eingefahrene Prozesse optimieren lassen. Ein Produkt setzt hier gleich an mehreren Stellen den Hebel an, um gewohnte Abläufe schnell und kostengünstig zu verbessern: die technische Bürste. Denn eine exakt auf die Anwendung ausgelegte Bürste hilft, Prozesse zu optimieren, Ausschuss zu vermeiden und Kosten zu senken.

Empfindliche Oberflächen schützen

Um Kundenwünschen gerecht zu werden und Interesse an den eigenen Produkten zu wecken, entwickeln Unternehmen ständig neue Designs und ausgefallene Oberflächen. Oft soll diese hochglanzpoliert, lackiert oder beschichtet sein. Grundsätzlich ist das kein Problem. Allerdings birgt dieser Trend auch Herausforderungen. So sind die Oberflächen äußerst sensibel und Beschädigungen daher nicht selten. Um entsprechend teure Nacharbeiten oder Ausschuss zu vermeiden, machen sich mehr und mehr Unternehmen die Vorteile der Fasertechnologie zunutze. Beispielsweise ersetzen die faserigen Alleskönner in der Möbelindustrie bisherige Fixier- und Lagerlösungen, aber auch Styroporeinsätze sowie Textil- und Gummiauflagen. Kratzer, Mattierungen und Glanzstellen an den empfindlichen Oberflächen werden durch die ausschließlich punktuelle Auflage auf den Faserenden der Mink-Bürste vermieden. Auch in der Blechbearbeitungsindustrie werden Plattenbürsten in Bearbeitungszentren mit hohem Nutzwert eingesetzt. Hier wie auch als Auflage auf Arbeits- und Montagetischen tragen technische Bürsten stark dazu bei, Ausschuss zu vermeiden.

Tabletten Anwendung, Bild: Mink
Exakt auf die Anwendung angepasst: Um empfindliche Tabletten in ihre Verpackungen einzublistern, müssen die Fasern der Bürste weich sein. Bild: Mink

Das Portfolio des Bürstenspezialisten Mink erstreckt sich jedoch weit über das Fixieren oder Tragen sensibler Oberflächen hinaus. Themen wie Abdichten an Türen, Toren oder Funktionsdurchlässen, Ableiten von elektrostatischer Aufladung, Entgraten, Reinigen oder Waschen, Dosieren, Positionieren und vieles mehr eröffnen unzählige Möglichkeiten, die mit dem Produkt technische Bürste gelöst werden können. Im Rampenlicht steht dabei immer der entscheidende Teil der Bürste – die Faser.

Standardmäßig rüstet der Göppinger Hersteller seine technischen Bürsten mit Draht-, Kunststoff- oder Naturfasern aus. Die Auswahlparameter bei Fasern sind jedoch so vielseitig, wie deren unzählige Anwendungsmöglichkeiten. Überdies orientieren sie sich vor allem an dem zukünftigen Einsatzbereich, an dem die Bürste verwendet werden soll. Sie ist hart, um stark verschmutzte Bauteile zu reinigen, oder weich, um beispielsweise empfindliche Tabletten in ihre Verpackung einzublistern.

Auch kann die Faser dick oder dünn sein, um entsprechend schwere oder leichtere Güter sicher und schonend zu transportieren. Das Besatzmaterial kann aus eingelagertem Schleifkorn in Siliziumcarbid (SIC) oder Aluoxid als Abrasivfasern bestehen, zur Verrundung von Aluminiumfelgen. Für besondere Fälle sind auch Mischungen in unterschiedlichen Kombinationen und Mischungsverhältnissen möglich. Lieferbar sind zudem elektrisch leitfähige oder flammhemmend ausgerüstete Fasern. Kombiniert mit dem passenden Bürstenkörper sind die universellen Alleskönner je nach Bedarf UV- oder ozonbeständig und widerstehen chemischen und thermischen Einflüssen. Bei Anwendungen mit hohen Temperaturanforderungen bietet der Spezialist Bürsten spezielle Fasern für hitzige Einsatzfälle an.

Über das Unternehmen

Mink Bürsten

  • Am Firmensitz und einzigen Produktionsstandort des Unternehmens August Mink in Göppingen-Jebenhausen befindet sich eine der größten technischen Bürstenfabriken der Welt: Mit 460 Mitarbeitern und einem Sortiment von mehr als 250.000 Faserlösungen werden jährlich über sechs Millionen technische Bürsten gefertigt und weltweit an mehr als 15.000 Kunden geliefert.

  • Um weitere innovative Lösungen voranzutreiben, investiert Mink Bürsten jährlich 8,5 Prozent des Umsatzes in F&E.

 

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