HF-Form, Bild: Hansa-Flex

HF-Form, - Bild: Hansa-Flex

| von Redaktion ke NEXT

Der bislang erforderliche zeitaufwändige und potenziell fehleranfällige Montageschritt für das Anbringen eines Schneidrings entfällt. Unternehmen sparen so nicht nur Zeit bei der Montage, sondern erhöhen auch die Prozesssicherheit, da die HF-Form über einen integrierten Übermontageschutz verfügt. Ein weiterer Vorteil: Der Einsatz der HF-Form erfordert keine konstruktiven Änderungen bei der Planung von Rohrleitungen, Maschinen und Anlagen.

Bei der Umformung von Rohren entsteht konstruktionsbedingt im Rohrinneren eine Konturfalte (Stauchsack). Bei dem Rohrumformsystem von Hansa-Flex fällt diese Konturfalte besonders gering aus. Der auf das Minimum verringerte Stauchsack und die geringen Spaltmaße ermöglichen zudem ein verbessertes Strömungsverhalten im Rohr, wodurch Druck- und Leistungsverluste durch Verwirbelungen vermieden werden

Neue Wege geht Hansa-Flex auch bei der Sicherheit. Mit gleich drei redundant ausgelegten Dichtzonen schafft die HF-Form langfristigen Schutz vor Leckagen: Neben einer Elastomer-Dichtung in Form eines O-Rings sorgen zwei metallische Dichtflächen für maximale Sicherheit. Selbst ein versehentliches Vergessen des O-Rings beeinträchtigt die Dichtheit nicht. Akkreditierte Prüflabore haben Funktion und Zuverlässigkeit in zahlreichen Tests überprüft und bescheinigt, wobei die normativ vorgegeben Mindestanforderungen deutlich übertroffen wurden. Im Gegensatz zu vergleichbaren Lösungen am Markt erfordert das Plus an Sicherheit keine kostspieligen Sonderfunktionsteile wie beispielsweise spezielle Montagemuttern oder Sonderdichtungen. Zum Einsatz bei der HF-Form kommen vielmehr Standardteile wie eine genormte Überwurfmutter und genormte O-Ringe. Kunden senken damit nicht nur ihre Kosten, sondern vereinfachen auch Beschaffung und Lagerhaltung.

Auf einen Blick

Der Fluidspezialist Hansa-Flex stellt mit der HF-Form ein eigenes Rohrumformsystem vor. Die HF-Form ermöglicht es, ohne den Einsatz von Schneidringen Rohre dauerhaft und sicher zu verbinden. Die in Eigenregie entwickelte HF-Form setzt mit zahlreichen Innovationen neue Maßstäbe bei Sicherheit, Reinheit und Strömungsverhalten. Gleichzeitig überzeugt die HF-Form durch Montagefreundlichkeit und den Verzicht auf kostspielige Sonderfunktionsteile.

 

Die HF-Form wird zukünftig ohne Einschränkungen für schwere und leichte Baugrößen zur Verfügung stehen. Neben Stahlrohren der DIN EN 10305-4 in den Qualitäten E235+N und E355+N (ST37.4 und ST52,4), verzinkt oder schwarz, lassen sich auch Edelstahlrohre umformen. Auch bei der weiteren Verarbeitung gibt es praktisch keine Grenzen: Im Vergleich zu anderen Umformlösungen arbeitet das Hansa-Flex Umformsystem mit einer sehr kurze Einspannlänge. Dadurch kann bereits kurz nach der Umformung das Rohr nach Kundenwunsch gebogen werden. Zum Jahreswechsel werden ausgewählte Nennweiten zur Verfügung stehen – das Portfolio im Bereich Umformung wird zudem kontinuierlich ausgebaut.

Die Rohrleitung wird im Massivumformungsverfahren mit einem Stempel in eine vorgegebene Kontur gepresst. Dieses Stauchverfahren wird angewendet, wenn Anforderungen an die statische und dynamische Belastbarkeit bei gleichzeitig hoher Sicherheit und Zuverlässigkeit gefordert sind.

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