Magnetfolie, Bild: Schallenkammer Magnetsysteme

Magnetfolie, Bild: Schallenkammer Magnetsysteme

Magnetfolie: Universalist mit zwei starken Seiten

Die Magnetfolie aus der Gravi-Flex-Serie von Schallenkammer ist ein Halbzeug für die maßgenaue Herstellung beidseitig magnetischer Formteile. Das Unternehmen liefert die Folie in einer unbehandelten Ausführung sowie auch mit farbig beschichteten Oberflächen. In seiner Produktfamilie bietet das Unternehmen Magnetsysteme mehrere verschiedene Typen von Magnetfolien an. Eine besondere Rolle spielt dabei die Magnetfolie 200 mit folgenden Eigenschaften: Sie ist beidseitig permanentmagnetisch, hat eine Haftkraft von 130 g/m2 und verträgt kurzzeitig sogar Temperaturen von bis zu 200° C. Dauerhaft ist sie für Einsatztemperaturen von 120° C ausgelegt. Dank dieser Merkmale erweist sich die Magnetfolie als Problemlöser für viele Aufgaben in Betrieb, Büro, Werkstatt, Labor, Logistik und Produktion.

Legierungen: Hochtemperaturlot und Funktionswerkstoff

Legierung, Bild: Isabellenhütte Heusler
Legierung, Bild: Isabellenhütte Heusler

Isabellenhütte präsentiert drei Kupfermangan-Legierungen, die als Funktionswerkstoff und als Hochtemperaturlot vorgesehen sind. Die Lote mit den Bezeichnungen ISA-BRAZE 970, 970Si und I980 eignen sich zum Fügen und Beschichten von Stählen aller Art, Nickellegierungen, Chrom, Molybdän, Wolfram und Hartmetallen. Die Lote sind geeignet zum Spaltlöten, Fugenlöten und Auftragslöten. Sie können zum Beispiel eingesetzt werden, um Komponenten für die Energietechnik, Elektrotechnik und Elektronik miteinander zu verbinden, bei denen ein guter Stromfluss beim Übergang vom einen zum anderen Teil garantiert sein muss. In der Werkzeugindustrie können diese Lote verwendet werden, um an Trägerwerkstoffen Schneiden oder andere
Funktionselemente aus Hartmetall zu befestigen.

Werkstoffe: Bis zu 65 Prozent Faservolumenanteil

Werkstoffe, Bild: Leichtbau BW
Werkstoffe, Bild: Leichtbau BW

Mit dem neuen Werkstoff Hicompelt lassen sich Carbon oder Glasfasergelege mit hohem Faseranteil herstellen. Im T-RTM-Verfahren produziert die Firma Handtmann Elteka dieses Verbundmaterial. Es ist interessant für die Automobil- und Luftfahrtbranche, auch in punkto Reparatur- und Recyclingfähigkeit. Durch die Verwendung von dünnflüssigen Gusspolyamiden PA 6C oder PA 12C Lauramid als Matrixwerkstoff kann ein Faservolumenanteil von bis zu 65 % erzielt werden. Mit diesen beiden Thermoplasten werden Carbonfaser-, Glasfaser- oder auch Mischgelege infiltriert und in einem Near-Net-Shape-Verfahren endkonturnah hergestellt. Metallelemente wie Bolzen oder Metallteile könnten bei der Herstellung formschlüssig eingebunden werden.Bauteile können mit Zykluszeiten von nur drei Minuten produziert werden. mb