Aufsitzspanner, Bild: Erwin Halder

Mit den innovativen Aufsitzspannern von Erwin Halder lassen sich Werkstücke schnell, einfach und sicher spannen – dank der Vor- und Rückwärtsbewegung der Spannpratze auch dann, wenn eine Drehung nicht möglich ist. - Bild: Erwin Halder

| von Redaktion ke NEXT

Mitunter kann zum Beispiel die Fixierung in einem Loch oder einer Mulde für die Bearbeitung sinnvoll sein. Für solche Situation sind normale Aufsitzspanner nicht geeignet, weil die Spannpratze werkstückbedingt nicht an die richtige Stelle geschwenkt werden kann. Deswegen haben wir die neue Variante entwickelt: Zum Spannen kann die Pratze um bis zu 30 mm nach hinten und nach Einlegen des Werkstücks wieder nach vorne geschoben werden. Dann stellt der Anwender die gewünschte Spannposition über die Rändelschraube ein und sichert alles mit der Rändelmutter. So ist das Werkstück schnell und sicher gespannt“, erläutert Bernd Janner, Vertriebsleiter von Erwin Halder. Um den Spannpunkt einfach zu reproduzieren, kann der Spanner sehr einfach mit Hilfe eines Positionierrings gegen Verdrehen gesichert werden.

Die schiebbaren Aufsitzspanner mit Durchmesser M12 gibt es in zwei verschiedenen Höhen, die auch flexibel mittels Höhenzylindern und Scheiben vergrößert werden können. Bei beiden Größen haben Anwender die Wahl zwischen drei unterschiedlichen Betätigungsarten: über eine Spannschraube, einen Exzenterhebel und einen verstellbaren Klemmgriff mit Axiallager. Halder fertigt die Aufsitzspanner aus einsatzgehärtetem, brüniertem und geschliffenem Einsatzstahl und sie spannen mit 10 kN.

Um die Aufsitzspanner sicher an einer Vorrichtung oder an Maschinentischen zu fixieren, können Anwender auf zwei gängige Befestigungsmöglichkeiten zurückgreifen: zum einen auf eine Mutter für T-Nuten (Nutenstein nach DIN 508) und zum anderen auf einen Gewindestift, der direkt in die Platte bzw. Vorrichtung eingebracht wird.

Zudem benötigt der schiebbare Aufsitzspanner durch die kompakte Bauweise – im Gegensatz zu Spanneisen – deutlich weniger Bauraum. Das ermöglicht den Einsatz kürzerer Zerspanwerkzeuge, was sich wiederum in einer höheren Produktivität niederschlägt.

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