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Gute Entwicklungen hängen nicht mehr nur von guten Ideen ab, sondern auch von den verfügbaren Ressourcen zur Umsetzung. Staatliche Zuschüsse oder Kooperationen mit Partnern können Projekte vorantreiben. Der Bund gibt dafür auch immer mehr Geld aus. Bild: psdesign1 / Fotolia.com

Für Entwickler und Konstrukteure werden neben der ingenieurwissenschaftlichen Kompetenz auch betriebswirtschaftliche Aspekte bei der Umsetzung von Projekten immer wichtiger. Denn das Innovationspotenzial eines Unternehmens hängt nicht mehr nur noch von guten Ideen der Entwicklungsabteilung ab, sondern auch von den verfügbaren Ressourcen, um möglichst viele dieser Ideen in einem bestimmten Zeitraum zu konkurrenzfähigen Innovationen weiterentwickeln zu können. Staatliche Zuschüsse können hierbei eine gewichtige Rolle in der unternehmensinternen Priorisierung von Projekten spielen. Ein Vorhaben kann mit zusätzlichen öffentlichen Mitteln beispielsweise umfassender und schneller umgesetzt werden, was die Wettbewerbsfähigkeit der Projektergebnisse stärkt. Aber auch Kooperationen mit Lieferanten, Partnern oder Kunden, die Vernetzung mit der Wissenschaft und die Außenwahrnehmung profitieren erfahrungsgemäß von Fördermitteln.

Demgegenüber steht ein gewisser Antragsaufwand, denn das Thema Förderung ist durch die vielen verschiedenen Anforderungen der verfügbaren Programme sehr komplex und gleicht bisweilen einem Labyrinth. Bei Beachtung einiger Grundlagen und einer klugen Programmauswahl lassen sich dennoch mit vertretbarem Antragsaufwand attraktive Förderquoten erzielen. Dabei sollten  Unternehmen einige Hürden beachten.