Kreisdiagramm ABB und B&R, Bild: ABB

ABB übernimmt B&R. Bild: ABB

B&R ist in 70 Ländern aktiv und erwirtschaftet einen Jahresumsatz von mehr als 600 Millionen US-Dollar (2015/16) im 20 Milliarden US-Dollar grossen Marktsegment für Maschinen- und Fabrikautomation. Mit der Kombination entsteht eines der weltweit umfassendsten Angebote in der Industrieautomation: Die Transaktion bringt die Produkte, Lösungen und Software für moderne Maschinen- und Fabrikautomation von B&R mit ABBs Angebot in der Robotik, Prozessautomation, Digitalisierung und Elektrifizierung zusammen.

Mit der Übernahme baut ABB seine führende Rolle in der Industrieautomation aus und ist gut positioniert, um die Wachstumschancen der Vierten Industriellen Revolution zu nutzen. Zudem stärkt ABB damit sein Digitalangebot substanziell: Die Kombination bringt ABBs branchenführendes Portfolio an Digitallösungen, ABB Ability, mit B&Rs Anwendungs- und Softwareplattformen, seiner grossen installierten Basis, dem erweiterten Kundenzugang und den massgeschneiderten Automationslösungen zusammen

Geschäftseinheit Maschinen- und Fabrikautomation

Nach Abschluss der Transaktion wird B&R als neue globale Geschäftseinheit „Maschinen- und Fabrikautomation“ unter der Leitung des B&R-Geschäftsführers Hans Wimmer Teil der ABB-Division Industrieautomation. Für beide Unternehmen sind das Management und die Mitarbeiter von B&R und von ABB zentral für zukünftiges Wachstum und die erfolgreiche Integration. Die beiden Gründer von B&R, Erwin Bernecker und Josef Rainer, werden das Unternehmen in der Integrationsphase beratend begleiten.

Der Fokus der Integration liegt auf Wachstum. Ziel ist es dabei, das Beste aus beiden Unternehmen zusammenzubringen. Hierzu wird ABB seine bestehenden Aktivitäten in den Bereichen SPS und Servo-Antriebe in die neue Geschäftseinheit einbringen. ABB wird zudem die erfolgreiche B&R-Wachstumsgeschichte fortschreiben und unterstreicht dieses Bekenntnis mit einem mittelfristigen Umsatzziel von mehr als einer Milliarde US-Dollar. hei