Mann mit Tablet in Produktion, Bild: Rainer Bez, Fraunhofer IPA

Im Projekt "SmartDe’s@Work" entwickeln Forscher Smart Devices wie Tablets für die digitale Produktion. Bild: Rainer Bez, Fraunhofer IPA

Das auf zwei Jahre ausgelegte Projekt ist im Januar 2017 gestartet und verfolgt das Ziel, Smart Devices, etwa Smartphones, Tablets, Smart Watches oder VR- und AR-Brillen, im Produktionsumfeld nutzbringend einzusetzen. Dabei steht die Vernetzung von Mensch, Maschine und produktionsnahen IT-Systemen im Vordergrund

Die optimale Kombination aus Software- und Hardware-Komponenten soll Produktionsprozesse durch eine interaktive und intuitive Informationsverarbeitung bei der Arbeitsvorbereitung, zum Beispiel Arbeits- und Maschinenpläne, Einrüstung von Maschinen und Anlagen, sowie während der Produktion - bei Arbeitsanweisungen, Reaktionen bei Störungen, Echtzeit-Rückmeldung - unterstützen.

Mit Middleware-Plattform einfach angebunden

Smart Devices sollen durch eine Middleware-Plattform an bestehende Produktionssysteme angebunden werden. Dadurch will das Projektteam die Integrationshürden bei ihrer Nutzung verringern und die Übertragbarkeit auf vielfältige Anwendungsfälle gewährleisten.

Zudem ermöglichen Smart Devices eine zeit- und ortsunabhängige Produktionssteuerung, etwa in den Bereichen Auftragsfreigabe, Bereitstellung von Betriebsdaten oder Umplanung von Produktionsaufträgen. So lassen sich Produktionsprozesse digital optimieren, eine Qualitätsüberwachung, -steuerung und -sicherung anhand von Echtzeitdaten implementieren sowie eine für Industrie 4.0 erforderliche Prozessflexibilität erreichen.

Lösungen um Demonstrator zeigen

Durch die synergetische Zusammensetzung des Konsortiums, bestehend aus den beiden Fraunhofer-Projektgruppen Wirtschaftsinformatik und Prozessinnovation, den Entwicklungspartnern camLine und Vogler Engineering sowie den Anwenderunternehmen Rehau, biTTner Werkzeugbau, BKW Kunststoff und Federnfabrik Dietz, können die vielfältigen Herausforderungen für den Einsatz von Smart Devices identifiziert, geeignete Lösungsstrategien entwickelt und im Rahmen eines Demonstrators implementiert werden. hei

Mehr zu aktuellen Entwicklungen und Trends in der Human Machine Interface lesen Sie in unserem Special.