Sportschuh aus dem 3D-Drucker, Bild: Autodesk

Der gedruckte Sportschuh bietet mit seinem Design perfekten Halt für die Ferse des Sportlers mit einer ausreichenden Federung für leistungsintensive Trainingseinheiten. Bild: Autodesk

Die Sportbekleidungsbranche ist ständig auf der Suche nach optimierten Produktionsmethoden und innovativen Designs, um Athleten bestmöglich zu unterstützen, neue Höchstleistungen zu erreichen. Der amerikanische Sportartikelhersteller Under Armour hatte sich zum Ziel gesetzt, zum 20-jährigen Jubiläum einen extrem leichten Schuh zu entwickeln, der Athleten besondere Stabilität bietet. Bei der Entwicklung und der Herstellung des hochspezialisierten Sportschuhs UA Architech setzt das amerikanische Unternehmen nun auf eine Kombination aus generativem Design und 3D-Druck-Technologie.

Mit Autodesk Within entwickelten die Experten eine gitterartige Mittelsohle mit einem generativen Prozess. Das Team von Under Armour übertrug die hohen Ansprüche an das neue Schuhmodell hinsichtlich seiner Haltbarkeit, Flexibilität und seines Gewichts in die Autodesk-Software. Die Software berechnete auf Grundlage dieser Informationen und Daten die benötigten Strukturen in tausenden Simulationen. Das Resultat waren komplexe und belastbare Strukturen, die menschliche Designer niemals hätten konzipieren können.

Perfekter Halt

Das daraus entstandene Design bietet perfekten Halt für die Ferse des Sportlers mit einer ausreichenden Federung für leistungsintensive Trainingseinheiten. Autodesk Fusion 360 und 3ds Max Software wurden ebenfalls in die Konzept-Entwicklung und Fabrikation des neuen Sportschuhs verwendet. Aufgrund der außergewöhnlichen Struktur kann der Schuh ausschließlich in einem 3D-Druck-Verfahren hergestellt werden.

„Die Möglichkeiten des generativen Designs werden Fabrikationsprozesse in Zukunft entscheidend verändern. Aufgrund der Vielzahl an Simulationen, die über die Cloud ausgeführt werden, entdecken Designer auch ungewöhnliche Strukturen, die am Ende leistungsfähiger und leichter sein können als herkömmlich designte Produkte“, sagte Karl Osti, Industry Manager Manufacturing bei Autodesk.