InspektoKopter, Bild: Netzwerk „InDiWa“, FuE-Projekt „InspektoKopter“

Der „InspektoKopter“-Prototyp bei der Rotorblattbefliegung einer Windenergieanlage. Bild: Netzwerk „InDiWa“, FuE-Projekt „InspektoKopter“

Der im Rahmen des Forschungsprojekts „InspektoKopter“ eingesetzte Flugroboter, ein sogenannter Multikopter, übernimmt die optische Außeninspektion von Windenergieanlagen und ersetzt somit teilweise die manuelle Prüfung, die sowohl kosten- als auch zeitintensiv und gefährlich ist. Die dazugehörige Inspektionssoftware bietet eine anschauliche und exakte 3D-Darstellung der Anlage zur Bewertung durch das Fachpersonal.

„Wir sprechen hier von einem kontaktlosen automatisierten Inspektionsverfahren mit Einsatz eines unbemannten Fluggerätes. Der Multikopter verfügt über eine modulare optische Mess- und Prüfsensorik. Innovativ ist auch unser Antikollisionssystem auf Basis einer visuellen Erkennung der Rotorblatt-Kanten. Dieses sogenannte ‚Visual Docking‘ verhindert Zusammenstöße und dient damit gleichermaßen dem Schutz der Anlagen und unserer modernen Inspektionstechnik“, erklärt Professor Dr. Frieder Stolzenberg, Teilprojektleiter von der Hochschule Harz.

Das Projekt InspektoKopter

Das Projekt „InspektoKopter“ wurde in Zusammenarbeit mehrerer Partner realisiert: Neben dem Fachbereich Automatisierung und Informatik der Hochschule Harz gehören dazu die Geo-Metrik-Ingenieurgesellschaft Magdeburg, Bitmanagement Software, das Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung (IFF) in Magdeburg und das ZPVP (Zentrum für Produkt-, Verfahrens- und Prozessinnovation, Experimentelle Fabrik Magdeburg).

Hervorgegangen ist das Forschungs- und Entwicklungsvorhaben aus dem Netzwerk „InDiWa“ (Inspektion, Diagnostik und Wartung von Windrädern), es wird anteilig gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) im Rahmen des zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM).