Ansys Additive Manufacturing Research Laboratory, Bild: Ansys

Das Ansys Additive Manufacturing Research Laboratory ist mit modernster additiver Fertigungstechnik ausgerüstet. Bild: Ansys

| von Pressemitteilung Ansys

Die neue Kooperation zwischen Ansys und der Universität Pittsburgh soll es Unternehmen ermöglichen erstklassige, sichere und zuverlässige Produkte schnell und einfach zu entwickeln und zu produzieren - vom energieeffizienten Strahltriebwerk bis hin zu personalisierten medizinischen Geräten. Die Partnerschaft soll Ausbildung und Forschung unterstützen, um einige der schwierigsten Problemstellungen der additiven Fertigung zu lösen.

Im Rahmen der Partnerschaft eröffnet die Universität an der Swanson School of Engineering ein Labor für additive Fertigung mit einer Fläche von 110 Quadratmetern. Das Research Laboratory ist mit modernster additiver Fertigungstechnik ausgerüstet, die Metalle, Legierungen, Polymere und andere Materialien verwendet, um Komponenten für fast jede Branche im Druckverfahren herzustellen.

Die Partnerschaft wird den Fachbereich und die Studenten auch dabei unterstützen, gemeinsame Forschungsprojekte mit dem Unternehmen und anderen Partnern aus der Industrie durchzuführen, unter anderem aus der Biomedizin, der Luft- und Raumfahrt und dem Verteidigungswesen. Die Mitarbeiter im Labor können auf das Produkt- und Leistungsportfolio von Ansys zurückgreifen und damit Lösungen für Belastungs- und Ermüdungserscheinungen an kritischen Komponenten – die für Produkte wie Flugzeuge, Kraftfahrzeuge oder medizintechnische Einrichtungen bestimmt sind – untersuchen, simulieren und auswerten.

Fortschritte bei additiven Fertigungstechnologien führen zu drastischen Veränderungen in der industriellen Fertigung. Zukunftsgerichtete Unternehmen führen schnell neue Technologien zur Realisierung signifikanter Wettbewerbsvorteile ein, indem sie komplexe und kundenspezifische Produkte herstellen, die vor der additiven Fertigung nicht möglich waren. Die additive Fertigung bietet zwar unglaubliche Möglichkeiten, aber es sind weiterhin große Hürden zu überwinden, bevor sie traditionelle Fertigungsmethoden im großen Umfang ersetzen kann.

Technisch besonders anspruchsvoll ist das Drucken mit Metall, da es die Verwendung eines Lasers erfordert. Dieser optimiert die Dichte des Metalls für die betreffende Anwendung, dabei kann es aber zu einem unerwarteten Schmelzen des Metalls kommen, so dass das Produkt fehlerhaft wird. Außerdem kann das schnelle Erwärmen und Abkühlen zu Spannungen und damit zu Verformungen beim Endprodukt führen. Ansys und die Universität Pittsburgh arbeiten zusammen, um diese Verformungen vor dem Druckvorgang zu simulieren und damit sicherzustellen, dass das Produkt nicht nur die gewünschte Form erhält, sondern sich auch wie erwartet verhält. „Die Industrie verändert sich und Unternehmen können mit ihren althergebrachten Entwicklungsprozessen keine Innovationen mehr realisieren. Durch die Zusammenarbeit mit der Universität Pittsburgh erweitern wir die Möglichkeiten zur Entwicklung fortschrittlicher Tools für unsere Kunden in diesem neuen Zeitalter der additiven Fertigung“, unterstreicht Jim Cashman, President und CEO von Ansys. „Gemeinsam lösen wir einige der größten Herausforderungen für die Ingenieure, die die Produkte von morgen bauen. Zumal es die Partnerschaft beiden Partnern ermöglicht, gerade diejenigen wichtigen Herausforderungen zu meistern, welche die additive Fertigung noch daran hindern, ihr volles Potenzial auszuschöpfen.“ jl

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