Paten des Transferzentrums, Bild: k-w

Standen Pate für das innovative Steinbeis-Transferzentrums Industrielle Digitalisierung in Horb (von links): Florian Fritz (Vakuumspezialist Schmalz), Professor Dr. Heiner Lasi (Leiter Ferdinand-Steinbeis-Institut Stuttgart), die Gründer Diplom-Wirtschaftsinformatiker Hans-Dieter Wehle und Professor Dr. Tim Jansen, Oberbürgermeister Peter Rosenberger, Professor Dr. Hartmuth Diery (Leiter Campus Horb) und Professor Anton Schweizer (Campus Horb). Bild. k-w

Der Ruf nach digitalen Lösungen im Zeitalter von Automatisierung und produktionsnahen Informationstechnologien sei die Basis für die Idee dieses innovativen Transferzentrums gewesen, erläuterten dessen Gründer Tim Jansen und Hans-Dieter Wehle bei der Eröffnung.

Vom Campus Horb der Dualen Hochschule Baden-Württemberg aus unterstützen der Hochschulprofessor und der Diplom-Wirtschaftsinformatiker Produktionsbetriebe mit Wissens- und Technologietransfer, projektbegleitender Forschung, Prototypenbau sowie Beratung. Davon profitieren Automobilhersteller, Maschinenbauer und deren Zulieferer ebenso wie Logistiker und die Elektroindustrie.

Kommunikation und Funktionalität stehen im Fokus

Die Gründer haben vor allem Veränderungen in Kommunikation und Funktionalität, die selbstständige Konfiguration von Anlagen, anpassungsfähige Maschinensysteme und die Optimierung von Wertschöpfungsketten im Fokus.

Erste Projekte wie die intelligente Steuerung von Maschinen anhand von Prognosewerten, die Fertigung kundenindividueller Karabiner oder digitaler Zwillinge mittels Cloud-Infrastruktur seien bereits gestartet, berichtete Wehle, der „Daten als Produktionsfaktor der Zukunft“ sieht. Wer Maschinen künstliche Intelligenz einhauchen könne, werde in der ersten Liga mitspielen. Das Serviceangebot reicht von der kostenfreien Kurzberatung über Testlounges im Steinbeis-Unternehmensverbund bis zur Markteinführung.

Parnerschaften ausschlaggebend für Erfolg

Industrie 4.0 habe das „Potenzial zu einer vierten industriellen Revolution“, betonte Professor Dr. Hartmuth Diery, Leiter des Campus Horb. Dass Maschinen durch Digitalisierung immer leistungsfähiger werden und neue Partnerschaften im Zuge von Industrie 4.0 Grundlage für die Wettbewerbsfähigkeit der Zukunft seien, verdeutlichte Professor Dr. Heiner Lasi, Leiter des Ferdinand-Steinbeis-Instituts Stuttgart.

Zum Nulltarif sei die Digitalisierung freilich nicht zu haben, machte Bernhard Müller deutlich. Der Geschäftsführer Industrie 4.0 bei Sick: „Die Fabrik der Zukunft kostet natürlich Geld!“ hei