Prototypen-Pod, Bild: Hyped

Das Hyperloop-Team der Universität - auch bekannt als "Hyped" - baute einen Prototypen-Pod für den SpaceX-Pod-Wettbewerb. Bild: Hyped

RS Components (RS) unterstützt die Bemühungen der Universität Edinburgh, Technologien für den revolutionären Hyperloop-Transport zu entwerfen und umzusetzen, die in einem Verkehrssystem der Zukunft münden sollen. Das Hyperloop-Team der Universität - auch bekannt als "HypED" - baute einen Prototypen-Pod für den SpaceX-Pod-Wettbewerb. Dieser Wettbewerb wird vom Luft- und Raumfahrt-Hersteller SpaceX organisiert. Der zweite Lauf fand Ende August im Firmensitz in Kalifornien statt.

HypED war eines von 24 technischen Teams aus der ganzen Welt, die ausgewählt wurden, um im zweiten Lauf des Wettbewerbes gegeneinander anzutreten. Das Team war sogar nur eines von vier Teams aus Europa, die an der Ausscheidung teilnahmen. RS unterstützte das technische HypED-Team beim Aufbau des Prototypen-Pods mit der Lieferung von Schlüsselkomponenten wie Halbleitern, Batterien, Kabeln und Steckverbindern, Schaltern, Kühlkörpern sowie einer Reihe von mechanischen Teilen. Zusätzlich wird das Team auch von Cirrus Logic und vom University of Edinburgh Innovative Initiative Grant unterstützt und finanziert.

Hyperloop ist ein radikales neues Konzept für die Zukunft des Massentransports. Geschaffen hat es der weltbekannte Erfinder, Ingenieur und Unternehmer Elon Musk, der es seit dem Jahr 2013 auch populär macht. Mit einem elektrischen Antrieb versehen, um eine Hülse oder Kapsel durch ein Niederdruckrohr zu beschleunigen, bietet Hyperloop die Möglichkeit, Menschen und Waren schnell und sicher über Distanzen von bis zu 900 Meilen und mit Geschwindigkeiten schneller als ein Verkehrsflugzeug zu transportieren. Hinzu kommt, dass das Hyperloop-Konzept umweltfreundlich ist und nur sehr geringe Geräuschemissionen aufweist.

SpaceX ist auch Lizenzgeber der Hyperloop-Technologie für Innovationstreiber und Universitäten. Das Unternehmen hat an seinem Hauptsitz in Hawthorne, Kalifornien, den Prototyp einer Subscale-Röhre aufgebaut. Der Wettbewerb konzentriert sich auf den Aufbau von funktionalen Hyperloop-Pods. Diese laufen dann pfeilschnell durch das Niederdruckrohr, das etwa eine Meile lang ist und einen Sechs-Fuß-Außendurchmesser hat.

Das Team

Das technische HypED-Team umfasst mehr als 50 Studierende, mit unterschiedlichsten fachlichen Hintergründen und Know-how in den verschiedensten Bereichen. Sie alle eint der Besuch der Universität von Edinburgh. Das Team wurde ursprünglich im Jahr 2015 gegründet, um sich am SpaceX-Hyperloop-Design-Weekend-Wettbewerb, der in Texas im Januar 2016 stattfand, zu beteiligen. Hier gewann das Team den 'Subsystem Excellence Technical Award'. Für die zweite Phase des Wettbewerbs trat HypED mit drei Teilteams an. Sie widmeten sich den Schlüsselelemente des Pod-Prototyps. Darunter waren statische Elemente wie Chassis, Schale und Aerodynamik aber auch dynamische Elemente wie Antrieb und Bremsen sowie "intelligente" Elemente wie Batterien, Steuerelektronik und Software.

Neben dem technischen Team ist auch ein Business-Team eingerichtet, um die Machbarkeit eines Hyperloop-Systems in Großbritannien zu untersuchen. Das Team schlägt die Strecke London-Birmingham-Manchester-Edinburgh vor, um die wichtigsten Zentren der wirtschaftlichen und sozialen Aktivitäten entlang der "Wirbelsäule" des Landes zu verbinden. Diesen Vorschlag hat das Team bei der Hyperloop One Global Challenge präsentiert.

"Wir sind begeistert und fühlen uns geehrt, das HypED Team der University of Edinburgh bei dieser hoch innovativen und spannenden Herausforderung zu begleiten", sagte Cameron Ward, Senior Vice President of Innovation bei RS. "Das Hyperloop-Konzept ist eindeutig eine wirklich disruptive Technologie, die das Gesicht des Transportwesens verändern könnte. Wir freuen uns darauf, Nachrichten aus dem HypED-Team und dem SpaceX-Pod-Wettbewerb in unsere DesignSpark-Community zu bringen, die selbst initiiert wurde, um Ingenieure, Innovationstreiber, Unternehmer und Studenten zusammenzubringen. Sie können hier Designs, Ideen und spannende neue Konzepte teilen." jl