Watson-IoT-Zentrale, Bild: IBM

Die Watson-IoT-Zentrale in München. Bild: IBM

Die vorgestellte Services-Plattform entlastet und unterstützt IT-Verantwortliche in Unternehmen bei ihrer täglichen Arbeit. Die neue Plattform arbeitet mit Artificial-Intelligence-Komponenten, um potenzielle Probleme und Sicherheitsrisiken in den unternehmensinternen IT-Infrastrukturen schneller zu identifizieren, sie automatisch zu beheben und damit System-bedingte Störungen und Unterbrechungen maßgeblich zu reduzieren.

"In einer Welt, in der rund um die Uhr Präsenz und Verfügbarkeit verlangt wird, erwarten Kunden von ihren Dienstleitungspartnern die Fähigkeit, operative Exzellenz zu jedem Zeitpunkt, an jedem Ort und für jedes System sicherzustellen", sagt Martin Jetter, IBM Senior Vice President Global Technology Services. "Die neue IBM Services-Plattform mit Watson wird die Service-Delivery und ihre Qualität neu definieren und damit helfen, weitere Wettbewerbspotenziale für unsere Kunden zu erschließen.“

Die IBM Services-Plattform mit Watson kann sowohl Probleme vorhersagen als auch aktiv bekämpfen. Zudem versorgt sie die IT-Verantwortlichen mit relevanten Informationen, damit sie Entscheidungen schneller und präziser treffen können. IBM antwortet somit auch auf Markttrends und eigene Studienergebnisse, die davon ausgehen, dass die Hälfte der CEOs bis 2017 kognitive Technologien in ihren Unternehmen nutzen wollen.

Durch ihre kognitiven Fähigkeiten kann die Plattform nicht wie bisher nur einfache, immer gleichbleibende Tätigkeiten automatisiert durchführen, sondern auch komplexere Aufgaben bewältigen, die zuvor menschliches Eingreifen erfordert hätten. Möglich macht dies unter anderem die Fähigkeit zur natürlichen Sprachverarbeitung, mit der effektiver nach Ursachen für Probleme, etwa in E-Mails oder Chats, gesucht werden kann. Technische Anforderungen können dadurch genauer identifiziert, Schwächen und Gaps in laufenden Prozessen besser erkannt sowie maßgeschneiderte Lösungen mit Hilfe von AI schneller entwickelt und implementiert werden.

Durch die Integration kognitiver Fähigkeiten können damit also nicht nur repetitive, sondern vor allem auch anspruchsvollere Aufgaben automatisiert abgewickelt werden. Dazu gehören:

  • Kontinuierliche Compliance-Anpassung
  • Automatische Einhaltung von Governance-Richtlininien
  • Self-Service und automatisiertes Provisioning.

Die zentralen Elemente der Plattform im Überblick

  • Die Plattform nutzt IBM Data Lake, eine Datenquelle in der große Mengen an Rohdaten in ihrem ursprünglichen Format zusammengeführt und nutzbar gemacht werden. Dieser IBM Data Lake besteht aus operationalen Daten, die IBM im Laufe ihrer über 30- jährigen Geschichte als Service-Dienstleister in Branchen wie Banking, Luftfahrt und Handel gesammelt hat. Diese Daten bilden sozusagen die Grundlage für das Expertenwissen der Plattform.
  • Dashboards ermöglichen Kunden den Echtzeit-Zugriff und die Visualisierung ihrer IT-Umgebungen. Sie schaffen damit die Voraussetzung für permanente Optimierung.
  • Ein Set automatisierter Service-Delivery-Funktionalitäten unterstützt das Design, das Management und die Optimierung von IT-Umgebungen.
  • Im Kern sorgt schließlich Watson-Technologie mit ihren kontinuierlichen Feedback-Schleifen für eine signifikant bessere Unterstützung der IT-Teams: Denn sie ist bereits in der Lage, alle Aspekte einer hybriden Cloud-Infrastruktur eigenständig zu managen und bestimmte Entscheidungen autonom zu treffen.

Die IBM Services Plattform mit Watson unterstützt damit den gesamten Managed Services Life-Cycle, vom Design bis zum Bau, der Integration und dem Betrieb der Services. Das Unternehmen hat auf diesem Gebiet darüber hinaus bereits Erfahrungen gesammelt: Durch den Einsatz sogenannter „Auto Determination Technology“ konnte in existierenden Kundenprojekten die Zeit für die Lösung von Problemen um bis zu 37 Prozent reduziert werden. jl