Forum auf electronica, Bild: Messe München

2.913 Unternehmen aus über 50 Ländern zeigten ihre Lösungen zur vernetzten Welt auf der electronica. Bild: Deutsche Messe

„Smarte Technologien und Anwendungen machen es unumgänglich, dass neue Security-Lösungen mit der Vernetzung der Lebenswelten Schritt halten. Security by Design ist eine wichtige Leitlinie für die Industrie“, sagt Kurt Sievers, Fachbeiratsvorsitzender der electronica, European Vice President und General Manager Automotive, NXP Semiconductors.

Dieser kommt zukünftig eine tragende Rolle zu, sagt Christoph Stoppok, Geschäftsführer der Fachverbände Electronic Components and Systems sowie PCB and Electronic Systems des ZVEI. „Denn nur wenn es gelingt, technologische Produkte über die Komponente sicher zu machen, wird das Vertrauen bei den Verbrauchern gefördert und intelligente Geräte lassen sich erfolgreich verkaufen.“

Dass Sicherheit bei vernetzten Geräten essentiell ist, dessen sind sich die Verbraucher weltweit bewusst, wie das Ergebnis des electronica Trend-Index zeigt.

Vernetzte sicher Welten für die Zukunft

Auf das Motto „Vernetzte Welten – Aber sicher!“, stimmten sich am ersten Messetag führende Köpfe der Halbleiterindustrie, OEMs und Wissenschaft im Rahmen des CEO Roundtables ein. Die Diskussion zeigte: Sicherheit ist wichtig und gleichzeitig hoch komplex.

Im Schulterschluss mit der IT-Branche ist sie aber zu bewerkstelligen. Das Internet der Dinge und Cyber Security waren auch Themenschwerpunkte bei der Embedded Platforms Conference, die ebenfalls mit einem Teilnehmerplus zu Ende ging.

Insgesamt nahmen 218 Besucher teil. Erfolgreich verlief ebenfalls die IT2Industry, die internationalen Fachmesse und Open Conference für intelligente, digital vernetzte Arbeitswelten. Hier informierten sich die Besucher über die Themen Industriesoftware & Systeme, Industrielle IT-Security, Big Data & Cloud, Smart Factory, M2M-Kommunikation und Embedded Systems. hei

Die Messe electronica in Zahlen

Rund 73.000 Fachbesucher aus 88 Ländern kamen nach München. Die Zufriedenheit unter den Besuchern steigerte sich im Vergleich zur Vorveranstaltung noch einmal, wie die Umfrage der Gelszus Messe-Marktforschung zeigt: 99 Prozent bewerteten die Veranstaltung mit ausgezeichnet bis gut.

Zu den Top-Besucherländern zählten neben Deutschland – in dieser Reihenfolge – Italien, Österreich, Großbritannien und Nordirland, Frankreich, Schweiz, USA, Israel, Russische Föderation, Polen, Slowenien. Einen signifikanten Anstieg gab es aus Frankreich, China, Slowenien, Türkei und Israel.

2.913 Aussteller aus über 50 Ländern präsentierten ihre Produkte und Technologien. Das entspricht einem Plus von sieben Prozent gegenüber der Vorveranstaltung. Dabei setzte sich ein Trend der letzten Jahre fort.

„Immer mehr Unternehmen zeigen die Komponenten im Kontext der Anwendung“, erläutert Senger. Neben Deutschland zählten China, Taiwan, die USA und Großbritannien zu den ausstellerstärksten Ländern (in dieser Reihenfolge).