Passwort-Sicherheit, Bild: Pixabay

Illoyale Mitarbeiter würden ihre Login-Daten für weniger als 1000 US-Dollar verkaufen. Bild: Pixabay

Wenn Passwörter bekannt werden, helfen auch die besten Sicherheitsvorkehrungen nichts. Deshalb werden diese oft, wie bei einer Bankkarte, getrennt von weiteren Anmeldedaten verschickt. Doch was können Unternehmen tun, wenn Mitarbeiter gegen Bares ihre Zugänge verkaufen?

So abwegig ist diese Annahme leider nicht. Das US-amerikanische Unternehmen SailPoint hat das in seiner neuen Umfrage herausgefunden. Einer von fünf Mitarbeitern würde seine Passwörter verkaufen - und das für vergleichsweise ziemlich wenig Geld. Gut 44 Prozent das sie ihre Anmeldedaten für weniger als 1000 Dollar hergeben würden.

Umgang mit persönlichen Daten

Zudem wurden die Umfrageteilnehmer gefragt, wie offenherzig sie gegenüber Kollegen mit ihren persönlichen Anmeldedaten umgehen. Drei Viertel der Befragten haben keine Hemmungen ihre sensiblen Logins weiterzugeben.

Doch auch die meisten Unternehmen schneiden schlecht ab. 42 Prozent der befragten Angestellten gaben an, dass sie selbst nach Antritt eines neuen Jobs noch auf ihre alten Accounts zugreifen konnten. Das könnte vor allem ein Problem werden, wenn enttäuschte oder verärgerte Mitarbeiter, die das Unternehmen nicht freiwillig verlassen haben, weiteren Zugriff auf bestimmte Daten haben.