Roboterauge, Bild: Pixabay

Mittelständische Unternehmen erhalten erstmalig vom Steinbeis-Europa-Zentrum einen Überblick über die Anbieter von Dienstleistungen zu Schlüsseltechnologien. Bild: Pixabay

Im Auftrag der Europäischen Kommission hat das Steinbeis-Europa-Zentrum (SEZ) eine europaweite Plattform von exzellenten Anbietern von Dienstleistungen zu den sechs Schlüsseltechnologien (Key Enabling Technologies – KETs) aufgebaut.

Zu den sogenannten Key Enabling Technologies zählen die Nanotechnologie, Nano- und Mikroelektronik, Photonik, industrielle Biotechnologie, fortschrittliche Werkstoffe und Produktion. Exzellente Technologieanbieter und deren Infrastrukturen wurden vom SEZ in Zusammenarbeit mit dem griechischen Unternehmen Q-Plan nach Qualitätskriterien identifiziert.

Die Europäische Kommission hat die Ergebnisse der SEZ-Studie nun offiziell übernommen und vorgestellt: Die 187 Anbieter - von der Europäischen Kommission KETs Technologie Infrastrukturen genannt - sind auf der Website der Europäischen Kommission gelistet. Über eine Landkarte können KMU nun den für sie relevanten Anbieter für Schlüsseltechnologien in ihrer Region sowie in ganz Europa über technologische Stichworte und Angebote herausfiltern.

Leichterer Zugang zum Wissen

KMU haben dank dieser Auflistung nun erstmalig den gesamten Überblick über die für sie relevanten Technologiezentren und Infrastrukturen. Dies erleichtert den Zugang zum europaweiten Wissen, zu Dienstleistungen und zu den Schlüsseltechnologien.

Die Zusammenarbeit mit den Technologiezentren für KETs hilft KMU, ihre Produkte und Innovationen schneller umzusetzen und auf den Markt zu bringen. In allen Zentren stehen Ansprechpartner für KMU zur Verfügung. Die Dienstleistungen für KMU umfassen:

  • Machbarkeitsprüfung und Labortests
  • die Entwicklung von Prototypen, Entwicklung und Testen
  • Pilotproduktion und Demonstration (Pilotlinien und -serien)
  • Produktvalidierung und Zertifizierung.