Entwicklung Motor, Bild: Pixabay

Der VDI gibt Tipps zur Ressourceneffizienz in der Produktentwicklung. Bild: Pixabay

Nicht nur die einzelnen Phasen der Produktentwicklung werden in der Kurzanalyse „Ressourceneffizienz durch Maßnahmen in der Produktentwicklung“ erläutert, sondern auch, wieso es auf eine ganzheitliche Betrachtung des Produktentwicklungsprozesses ankommt. Die Kurzanalyse führt zudem unterschiedliche Innovationsstufen auf, die die Ressourceneffizienz verbessern können.

Die Analyse soll Akteuren der Produktentwicklung einen Überblick über Ressourceneffizienz-Strategien und konkrete Maßnahmen geben, wie eine fertigungs-, demontage-, nutzungs- oder recyclinggerechte Produktentwicklung umgesetzt werden kann. Dazu werden verschiedene Methoden beschrieben. Auch Praxisbeispiele von umweltgerechten Produktentwürfen, die im Hinblick auf den gesamten Lebensweg ressourceneffizient gestaltet wurden, stellt die Kurzanalyse vor – beispielsweise LED-Lampen, die aus nur sieben Bestandteilen bestehen und über Steckverbindungen zusammengebaut werden.

Wie Betriebe Kosten in der Produktion senken

Konkrete Maßnahmen zum sparsamen Einsatz von Rohstoffen haben auch eine hohe ökonomische Bedeutung für KMU: Betriebe können Kosten in der Produktion senken und ihre Wettbewerbsposition ausbauen. Denn bereits während der Entwicklung eines Produktes entscheidet sich, wie hoch die Fertigungs- und Materialkosten ausfallen. Die Einbindung von Ressourceneffizienz-Aspekten kann nicht nur die Herstellungs-, sondern auch die Entsorgungskosten im Falle einer Produktrücknahme durch das Unternehmen am Ende der Nutzungsphase senken. Entsprechende Maßnahmen sollten daher Teil der Unternehmensstrategie sein.

Die Kurzanalyse „Ressourceneffizienz durch Maßnahmen in der Produktentwicklung“ wurde im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit erstellt und steht hier kostenfrei zur Verfügung. hei