WARR Hyperloop Team, Bild: Dolores Volkert / TUM

Das siegreiche WARR Hyperloop Team. Bild: Dolores Volkert / TUM

SpaceX-Gründer Elon Musk hatte die "Hyperloop Pod Competition" 2015 ins Leben gerufen.

Der Hyperloop ist das Konzept eines Hochgeschwindigkeitszuges, der sich mit annähernd Schallgeschwindigkeit in einer Röhre mit Teilvakuum fortbewegen soll. Studierendenteams aus der ganzen Welt stellten ihre Konzepte für den sogenannten Pod vor, die Kabinenkapsel, in der Passagiere durch die Röhre transportiert werden sollen. 30 Teams wurden ausgewählt, ihre Prototypen zu bauen und im Finale gegeneinander anzutreten.

Hyperloop-Finale in Los Angeles

Zwei Studenten an Hyperloop-Prototypen, Bild: Andreas Heddergott / TUM
Bau des Hyperloop-Prototypen in Garching, Bild: Andreas Heddergott / TUM

Vom 27. bis 29. Januar 2017 war es dann so weit: Von den 30 ausgewählten Teams reisten 27 nach Los Angeles, um am Finale auf dem Gelände von SpaceX teilzunehmen. Darunter das WARR Hyperloop Team der Technischen Universität München (TUM).

In der eigens für den Wettbewerb gebauten Röhre fanden die abschließenden Tests statt. Doch nur drei Teams durften tatsächlich in der evakuierten Röhre fahren: die Studierenden des Massachusetts Institute of Technology, der TU Delft und das der TUM.

Platz 1 für den Hyperloop-Pod aus München

Schließlich konnte das WARR-Hyperloop-Team dann erleben, wie ihre Kapsel durch die Röhre raste. Elon Musk verfolgte den Test des Münchner Teams als einzigen live vor Ort. Der Pod schoss an Platz Eins.

Das Team erhielt den Preis für den "Fastest Pod". Die Trophäe: ein von Elon Musk handsignierter Miniatur-Pod aus Titan. Die TU Delft war ebenfalls erfolgreich und erhielt den Preis für den technisch besten Prototypen.

"Den Sieg jetzt nach Hause an die TUM bringen zu können macht uns unglaublich stolz", sagt Thomas Ruck vom WARR Hyperloop Team. "Es ist ein tolles Gefühl nach eineinhalb Jahren harter Arbeit als Sieger dazustehen und sagen zu können, dass man alles richtig gemacht hat." hei

Der WARR Hyperloop in Action (Quelle: Schuavisuals)