Männer schütteln sich die Hand, Bild: VDE

Um die Standardisierung und die anschließende Implementierung von 5G voranzutreiben, haben das internationale Mobilfunk-Konsortium NGMN Alliance und der VDE in Frankfurt ein Memorandum of Understanding (MoU) über eine enge Zusammenarbeit zur Förderung von 5G unterschrieben. Bild: VDE

Mit der Kooperation bündeln das internationale Mobilfunk-Konsortium NGMN Alliance und VDE ihre Synergien für 5G. NGMN vertritt die Global Player der Mobilfunk- und IKT-Branche aus Asien, Europa und Nord-Amerika bei der Definition von Anforderungen der nächsten Mobilfunkgeneration.

Der VDE hat mit seiner Informationstechnischen Gesellschaft im VDE (VDE|ITG) die führenden wissenschaftlichen 5G-Choriphäen aus Deutschland an Bord und treibt mit seinen Normungsexperten innerhalb von VDE|DKE (Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik) die 5G-Normung voran.

Standardization Council Industrie 4.0 neu geschaffen

Eine erste konkrete Zusammenarbeit mit NGMN ergibt sich über das neu geschaffene Standardization Council Industrie 4.0 (SC I 4.0) der Plattform Industrie 4.0. Das SC I 4.0 ist eine Initiative deutscher Industrieverbände und Normungsorganisationen und ist organisatorisch bei VDE|DKE angesiedelt.

"Gemeinsam können wir das internationale Zukunftsprojekt 5G und Anwendungen wie Industrie 4.0 schneller zum Erfolg führen, gerade mit Blick auf Themen wie Normung und Standardisierung, Schnittstellen und Interoperabilität", sagte der VDE-Vorstandsvorsitzende Ansgar Hinz bei der Unterzeichnung des Memorandums.

"Eine zentrale Aufgabe von NGMN ist es, die globale Entwicklung eines einheitlichen 5G Standards voranzutreiben, der zahlreiche neue Dienste und Anwendungen ermöglicht. Hierzu wird die Kooperation von VDE und NGMN entscheidend beitragen", sagte NGMN CEO Dr. Peter Meissner. hei