• Im April 2016 lieferte die Meyer Werft das 168.660 Bruttoregistertonnen (BRZ) große Kreuzfahrtschiff Ovation of the Seas in Bremerhaven an die amerikanische Reederei Royal Caribbean Cruises Ltd. mit Sitz in Miami ab. Bild: Meyer Werft

    Im April 2016 lieferte die Meyer Werft das 168.660 Bruttoregistertonnen (BRZ) große Kreuzfahrtschiff Ovation of the Seas in Bremerhaven an die amerikanische Reederei Royal Caribbean Cruises Ltd. mit Sitz in Miami ab. Bild: Meyer Werft

  • Die Schiffe der Quantum-Klasse, zu denen die Ovation of the Seas gehört, sind mit einer Abgasreinigungsanlagen, dem sogenannten Hybridscrubbern ausgestattet. Energieeffiziente technische Systeme, eine optimierte Hydrodynamik, Wärmerückgewinnung sowie ein äußerst effektiver Unterwasser-Anstrich oder ein energiesparendes Beleuchtungssystem mit LED-Beleuchtung führen zu erheblichen Energieeinsparungen. Bild: Meyer Werft

    Die Schiffe der Quantum-Klasse, zu denen die Ovation of the Seas gehört, sind mit einer Abgasreinigungsanlagen, dem sogenannten Hybridscrubbern ausgestattet. Energieeffiziente technische Systeme, eine optimierte Hydrodynamik, Wärmerückgewinnung sowie ein äußerst effektiver Unterwasser-Anstrich oder ein energiesparendes Beleuchtungssystem mit LED-Beleuchtung führen zu erheblichen Energieeinsparungen. Bild: Meyer Werft

  • Das Kreuzfahrtschiff, hat insgesamt 18 Decks und eine Vermessung von 168.660 BRZ. Mit 2090 Kabinen, die die bislang größten und vielseitigsten Kabinen auf den Schiffen der Reederei sind, bietet es bei Doppelbelegung Platz für 4180 Gäste. Bild: Meyer Werft

    Das Kreuzfahrtschiff, hat insgesamt 18 Decks und eine Vermessung von 168.660 BRZ. Mit 2090 Kabinen, die die bislang größten und vielseitigsten Kabinen auf den Schiffen der Reederei sind, bietet es bei Doppelbelegung Platz für 4180 Gäste. Bild: Meyer Werft

  • Brücken sind heutzutage riesige Schaltzentralen. Aber bereits beim Bau eines Schiffes schlägt die Komplexität zu: Im Vergleich zu anderen Industrien ist der Bau von Kreuzfahrtschiffen eine besonders komplexe Aufgabe. Weit mehr als 10 Millionen Einzelteile und Bauteilgruppen sind für ein Kreuzfahrtschiff von einer Werft zu verarbeiten. Im Vergleich dazu: Bei einem Airbus A380 sind es circa eine Millionen Teile und bei einem PKW etwa 10.000 Bauteile. Bild: Meyer Werft

    Brücken sind heutzutage riesige Schaltzentralen. Aber bereits beim Bau eines Schiffes schlägt die Komplexität zu: Im Vergleich zu anderen Industrien ist der Bau von Kreuzfahrtschiffen eine besonders komplexe Aufgabe. Weit mehr als 10 Millionen Einzelteile und Bauteilgruppen sind für ein Kreuzfahrtschiff von einer Werft zu verarbeiten. Im Vergleich dazu: Bei einem Airbus A380 sind es circa eine Millionen Teile und bei einem PKW etwa 10.000 Bauteile. Bild: Meyer Werft

  • Das Innere eines Kreuzfahrtschiffs ist nicht selten luxuriös. Bild: Meyer Werft

    Das Innere eines Kreuzfahrtschiffs ist nicht selten luxuriös. Bild: Meyer Werft

  • Der Bau des ersten Bauabschnitts des neusten Flottenmitglieds von Norwegian Cruise Line, der Norwegian Joy, hat im Frühjahr 2016 begonnen - Kiellegung war am 5. April 2016. Während der Feier wurde der Block 45 des 168.800 BRZ großen Schiffs in das überdachte Baudock II der Werft gehoben.Nach ihrer Fertigstellung tritt die Norwegian Joy im Sommer 2017 ihre erste Reise in China an. Als ein speziell für den asiatischen Markt entwickeltes Schiff wird sie ausschließlich für chinesische Reisende eingesetzt werden. Bild: Meyer Werft

    Der Bau des ersten Bauabschnitts des neusten Flottenmitglieds von Norwegian Cruise Line, der Norwegian Joy, hat im Frühjahr 2016 begonnen - Kiellegung war am 5. April 2016. Während der Feier wurde der Block 45 des 168.800 BRZ großen Schiffs in das überdachte Baudock II der Werft gehoben.Nach ihrer Fertigstellung tritt die Norwegian Joy im Sommer 2017 ihre erste Reise in China an. Als ein speziell für den asiatischen Markt entwickeltes Schiff wird sie ausschließlich für chinesische Reisende eingesetzt werden. Bild: Meyer Werft

Besucht man die Meyer Werft in Papenburg, befindet man sich bei einem Familienunternehmen in siebter Generation. 1795 gegründet, befindet es sich mit Bernard Meyer als geschäftsführendem Gesellschafter auch heute noch in der Hand eines Meyers. Über die Geschichte der Familie kann man vieles aus erster Hand erfahren, da ein Blick in die Tagebüchern der Familie möglich ist. Hier können Besucher wichtige Meilensteine der Werftgeschichte, wie zum Beispiel den Wandel vom Holz- zum Stahlschiffbau und den Einstieg in den Kreuzfahrtschiffbau nachvollziehen.

Plastischer werden Geschichte und Gegenwart für den Besucher beim Anschauen eines Meeres kleiner Ozeanriesen. 20 Schiffsmodelle, die in dem Traditionsunternehmen gebaut wurden, sind im Maßstab 1:100 ausgestellt. Der Höhepunkt: eine interaktive Seekarte zeigt in Echtzeit an, wo auf den Weltmeeren sich die in der Meyer Werft gebauten Schiffe gerade befinden.

Schiffbau in der Gegenwart

Wie entsteht ein Schiff? Das erleben die Besucher anhand einer Konstruktion in 3D. Auf einem überdimensionalen Bildschirm können sie die CAD-Zeichnung einer Rohr-Unit sehen, die hinter dem Monitor real wird. Zudem kann das Innere eines originalgetreuen Blocks erkundet werden, um mehr über das Prinzip des Blockbaus zu erfahren. Eine Technik, die an die Lego-Konstruktionen unserer Kindheit erinnert: Kleine Teile des Schiffs werden zunächst vorgefertigt und zu immer größeren Einheiten zusammengesetzt. So entsteht nach und nach aus einzelnen Blöcken ein Schiffskörper. Ein Kreuzfahrtschiff beispielsweise wird aus etwa 70 Blöcken zusammengesetzt, die bis zu 800 Tonnen wiegen können.

Das Highlight der Tour ist selbstverständlich der Einblick in die Schiffbauhalle 6 mit dem sich darin gerade im Bau befindlichen Kreuzfahrtschiff. Zurzeit arbeitet man in der Meyer Werft am Innenausbau der Genting Dream, einem Kreuzfahrtschiff, das einmal mehr als 3300 Passagiere durch die Weltmeere schippern wird und im Herbst an seinen Kunden übergeben werden soll. Einen Hauch von Luxus, dem vielseitigen Leben an Bord und den unterschiedlichen Reisekonzepten im Kreuzfahrtmarkt macht der Themenbereich Reedereien nachvollziehbar. Mit drei Original Musterkabinen und verschiedenen Exponaten zu den Themen Restaurants und Entertainment vermitteln die Reedereien Norwegian Cruise Line (NCL), Royal Caribbean International (RCI), Disney Cruise Line und TUI Cruises einen Eindruck von der Faszination der unterschiedlichen Kreuzfahrtschiffe.

In dem Bereich Schiffsdetails zeigt ein in Originalgröße platzierter Pod-Antrieb den Besuchern die beeindruckenden Dimensionen der Kreuzfahrtschiffe. Im Ausstellungsbereich Ems erlebt der Besucher die Ausdockung und spektakuläre Emsüberführung eines Ozeanriesen, anhand einer Medieninstallation.

Alles Wissenswerte

Die Meyer Werft in Papenburg ist eines der richtungweisenden High-Tech-Unternehmen in der Schiffbaubranche und genießt den Ruf, eine der führenden und innovativsten Schiffswerften weltweit zu sein. Die Werft ist die einzige – von ehemals 20 – die in Papenburg bis ins 21. Jahrhundert überlebte. Jährlich nutzen rund 25.000 Besucher die Gelegenheit und schauen den Werftarbeitern bei einer Besichtigung über die Schulter. In dem 2015 völlig neu gestaltete Besucherzentrum erwartet die Besucher eine ganz neue Erlebniswelt. Auf einer Fläche von 3500 Quadratmetern mit insgesamt neun Ausstellungsbereichen werden moderner Schiffbau und Kreuzfahrt neu inszeniert.

  • Ort: „Papenburger Zeitspeicher“, Ölmühlenweg, 26871 Papenburg
  • Führungen: 10:30, 14:30 und 15:00 Uhr, ganzjährig, je zwei Stunden
  • Preise: Erwachsene 12,90 Euro; Kinder (6 bis 18 Jahre) 7,50 Euro; Kleinkinder 1,00 Euro
  • Telefon: 04961 83960
  • Internet: papenburg-marketing.de