Fischer Miniaturlüfteraggregate Sortiment

Zur Entwärmung von größeren Verlustleistungen auf kleinen Einbauraum sind Miniaturlüfteraggregate äußerst sinnvoll und effektiv einzusetzen. - Bild: Fischer Elektronik

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Elektronische Bauelemente, wie zum Beispiel Leistungshalbleiter, Transistoren oder Prozessoren, reagieren bekannter Weise sehr empfindlich auf zu hohe Einsatztemperaturen, welches im schlimmsten Fall ohne ein effizientes thermisches Management zu Fehlfunktionen oder sogar zu einer Bauteilzerstörung führen kann. Das vom Halbleiterhersteller vorgegebene einzuhaltende Temperaturfenster ist allerdings angesichts steigender Leistungsdichten bei gleichzeitiger Bauteilgrößenreduzierung nicht immer ganz einfach und stellt die Anwender häufig vor das Problem ein passendes Entwärmungskonzept auszuwählen.

Die auf heutigen Leiterkarten verbaute Leistungselektronik ist in unterschiedlichen Anwendungsbereichen vielfach von der auftretenden Verlustleistung in solche Größenordnungen vorgedrungen, dass eine passive Entwärmung mit Strangkühlkörpern nicht mehr umzusetzen ist. Vielfach bestehen kundenseitig Einschränkungen in der Applikation bezüglich der Kühlkörpergröße, dem Gewicht und Volumen.

Kleine und kompakte Entwärmungskomponenten sind mehr denn je gefragt und gefordert. Speziell zur Entwärmung von größeren Verlustleistungen auf kleinem Einbauraum sind sogenannte Miniaturlüfteraggregate sinnvoll und äußerst effektiv einzusetzen. Miniaturlüfteraggregate basieren auf dem Wirkprinzip der forcierten Konvektion, also der Steigerung der thermischen Performance durch zusätzliche Lüftermotoren beziehungsweise Luftströmungen. Hierdurch wird gegenüber der natürlichen (freien) Konvektion deutlich mehr Wärme pro Volumeneinheit an die Umgebung abgeleitet. Deutlich effizienter kann die Elektronik durch den Einsatz von Miniaturlüfteraggregaten entwärmt werden.

Die Kleinlüfteraggregate lassen sich direkt auf der Leiterkarte verbauen und bestehen aus einem Tubus-Aluminiumprofil
mit spezieller, innenliegender Wärmetauschstruktur. Die angesprochene Wärmetauschstruktur befindet sich in Form von filigranen Kühlrippen auf der Rückseite der Halbleitmontageflächen. Die Kühlrippen nehmen die vom Bauteil abgegebene Wärmemenge auf und leiten diese an die innere Luft des Strömungskanals ab. Neben einer homogen Wärmeverteilung ist die jeweilige Geometrie der innenliegenden Wärmetauschfläche in Sachen Rippendicke, -abstand und -höhe auf den entsprechenden Lüftermotor und dessen lufttechnischen Daten abgestimmt. Der axiale Lüftermotor saugt die Luft aus der Umgebung an und drückt diese in Richtung der innen liegenden Rippen durch die Kanalstruktur. Nach diesem Prinzip ist in Summe eine deutlich größere Wärmemenge auf kleinstem Raum abzuführen.

Miniaturlüfteraggregate mit ihren vielzähligen positiven Eigenschaften zur Bauteilbefestigung oder auch zur direkten Montage auf der Leiterkarte ergeben für den Anwender in unterschiedlichsten Applikationen einen echten Mehrwert. Kundenspezifische Varianten, Modifikationen und Sonderausführungen werden nach den Vorgaben der Anwender erstellt.

Für weitergehende Informationen und Anfragen stehen Ihnen die Produktfachleute von Fischer Elektronik, auch unter www.fischerelektronik.de, gerne zur Verfügung.

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